Der Kommunikationsmensch am Rechner muss mit Informationsflut im Büro irgendwie umgehen. Was macht es mit ihm, wenn er ihr permanent ausgesetzt ist?

Er hat es mit zwei Phänomenen zu tun:

 

1. Der Werbeleiter-Falle

Der Marketingleiter weiß, Marketing ist etwas ganz anderes als Werbeleitung. Marketing ist:  mit welchem Produkt und Angebot muss man zu welchem Preis die Märkte und wenn ja welche adressieren. Wo man welche Anzeige schaltet oder wann das Flugblatt raus muss sind lediglich dem untergeordnete Aufgabenstellungen des Werbeleiters. Marketing hingegen behandelt strategische Fragen, die das gesamte Unternehmen betreffen. Der Werbeleiter von früher war im schlechtesten Sinne sogar nur Werbemittelverwalter.

 

2. Die Ich-kommunziere-mal-eben-schnell-Falle

Die interne und externe Unternehmenskommunikation befindet sich in akuter Beschleunigung. Der Nutzen der digitalen Echtzeitkommunikation kehrt sich um in Stress: die tägliche Anforderungen sind hoch und nehmen zu – die gefühlte Zeit scheint jedoch zu schrumpfen.

Eiliges Multitasking geht aber mit Kommunikation nicht. Kommunikation mit Menschen braucht Pacing, Einstimmung und Schritt halten, braucht Zeit. Sie  sollte im Idealfall verstanden werden und beim Empfänger eine gute Reaktion bewirken. Resultat: heutzutage ist sie oft quantitativ schneller aber qualitativ wesentlich schlechter.

 

Marketing von Marketing-Robotern?

Was heißt das für Marketiers im Unternehmen, die die Kommunikationskanäle füttern, im Glanz halten sollen und versuchen wollen, die Menschen zu erreichen?

Kann Unternehmenskommunikation mit den heutigen hohen Anforderungen (Reizüberflutung, reflexhafte Ablehnung von Werbung) gelingen, wenn ihre Macher bournout-gefährdet sind?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

ANRUF: 089 12196963 (Klick)
X

 

 

 

Oder wollen Sie lieber zurückgerufen werden?

Wenn Sie am Telefon eine "Hausnummer" hören wollen, lesen Sie bitte vorher das: