Eine kleine Typologie*:

Häufig: Der Amateur-Client der Werbe- oder Designagentur.

Amateur-Clienten kommen vor 1. als Unternehmer, Geschäftsleute, Shop-Inhaber, die 2. die Dienste einer Werbeagentur,  eines Grafikdesigners nur sporadisch brauchen.

Sie haben deshalb wenig Erfahrung, wie sie vorgehen sollen, wenn sie einen Auftrag vergeben. Und verstehen die Arbeit der Werbeagentur oder des Grafikdesigners, des Texters nicht wirklich. Weil ihnen ihr eigenes Geschäft sehr wichtig ist, neigen sie dazu, diese Dienstleister sehr detailliert zu mikromanagen.

Amateur Clients fehlt die professionelle Distanz, sie stecken nah, meist zu nah am Produkt fest. Mit ihnen wird jedes Projekt sehr persönlich.

 

Einige Merkmale, die die meisten Amateur-Clienten gemeinsam haben

  1. Sie tun sich extrem schwer, ihre Vorstellungen zu briefen und klar mitzuteilen, was sie denn als Endergebnis von ihrer Werbeagentur erwarten.
  2. Sie brauchen lange, um ihre endgültige Meinung herauszufinden und ihrer Werbeagentur ein definiertes Feedback zu geben.
  3. Sie ändern ihre Meinung häufig, frustrieren ihre Werbeagentur damit und erhöhen ihren Zeitaufwand um einiges.
  4. Obwohl sie ihre Werbeagentur im Kreis herumführen und ihre Zeit beanspruchen, verstehen sie nicht, weshalb sie das bezahlen sollen.

 

Der Profi-Client der Werbeagenturen

Im Gegensatz dazu hat der Profi-Client Erfahrung, mit Werbeagenturen, Grafikdesignern, Textern und Fotografen zusammen zu arbeiten. Warum? Er hat häufig Aufträge für sie, er macht das öfter. Er versteht das Wesen der kreativen Arbeit annähernd und ist sich über seine Rolle (Distanz, kein Mikromanagement) und die Rolle der Werbeagentur (kreative Hochleistung, Zielerreichung) im Klaren.

  1. Er wertschätzt den Zeitaufwand der Werbe- oder Designagentur.
  2. Er hat selbst ebenfalls genug zu tun und hat so gar keine Zeit, seine Werbeagentur zu mikromanagen.
  3. Er ist  strukturiert, gibt seiner Werbe- oder Designagentur gute Kreativ-Briefs und vertraut ihr so weit, dass sie weiß, was sie damit anzufangen hat.
  4. Er weiß, welche End-Ziele und welche End-Ergebnisse er erwartet und ändert selten seine Meinung.

Profi-Clienten sind oder waren meist Angestellte großer Unternehmen; sie arbeiten mit Budgets, Zielen und Deadlines. Sie diskutieren in der Regel nicht über jede kleine Kostenposition, sondern denken in Etats und Zielerreichung.

 

Welche Art Client sind Sie?

Sind Kosten für den Profi-Clienten wirklich nicht wichtig?

Sind Sie eine Mischform? Aus was?

Was können wir speziell für Sie tun?

Wie können wir Ihnen helfen, die Auftragsvergabe und den Arbeitsprozess zu professionalisieren, zu vereinfachen?

Wir sind neugierig auf Ihre Meinung, die Sie einfach ins hier folgende Kommentarfeld geben können.

 

* Frei aus dem Englischen von David Saxe, Quebec. Er ist zwar Fotograf, doch seine Erkenntnisse über verschiedene Arten von Auftraggebern lassen sich auf Werbeagenturen und Designagenturen übertragen. Die Originalquelle:
http://rising.blackstar.com/the-two-types-of-photography-clients-%E2%80%94-and-why-you-should-only-want-to-work-with-one-of-them.html

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