MISSINGLABS: Wie wir das Logo entwickeln, das Ihnen gefällt.

Logoentwicklung Grafikdesign München MISSING LINK

Dazu muss man nicht zu designencrowdenlassen & Co gehen. Solche Auftrags-Portale werfen zig bunte Bonbons – meist auch immer die gleiche lahme Grundidee – über den Zaun.

Wir haben etwas Besseres.

 

Auftraggeber: Was ist, wenn mir die Logos nicht gefallen?

Antwort: Wenn wir Ihnen, dem Auftraggeber, verständlich machen können, dass für gute Designer gutes Design und Logodesign nicht als Styling definiert ist, sondern sich aus dem Inhaltlichen ableitet, werden die Entwürfe verstanden werden, von Ihnen mitgetragen und Ihr Gefallen finden.

‚Ich will etwas Pfiffiges, das mich von allen abhebt‘ ist natürlich noch kein inhaltliches Briefing.
Es muss daher spätestens nach Auftragserteilung ein inhaltliches Briefing geben.

Von wem es kommt, ist dabei egal.
Oft hole ich mir die notwendigen Inhalte selbst, mache ich mir ein Briefing an mich: Ich frage. Was, lieber Auftraggeber, bewegt deinen Endkunden, welche Botschaft, welches Mem ist das richtige an ihn. Wir gehen an den Kern. Es gibt natürlich Auftraggeber, denen solch ein Fragen lästig ist. Das sind dann nicht die richtigen Auftraggeber für gutes Logodesign. Sie müssen dann zu designencrowdenlassen gehen. Diese stellen diese Fragen so nicht.

 

Falsche Arbeitsweise vieler Designer

Sich in die einsame Kammer zurückziehen, niemandem etwas zeigen, schwitzen, fluchen, das volle Programm und dann erst dem Auftraggeber zeigen, TaTa!, wenn er sich einbildet: Jetzt, jetzt ist es geschafft Heureka! Er muss es einfach nehmen! Es ist genial!

Und sich dann wundern, wenn der Auftraggeber das nicht so findet.

Kein Wunder: Denn er war nicht mit dabei, kennt die ganzen Entwicklungsschritte nicht, die der Designer gegangen ist.

 

Wie wir die Entwürfe zeigen:

Zuerst einmal möchte ich folgendes sagen: Wir arbeiten viel on-the-shoulder. Das ist ein enges Zusammenarbeiten mit dem Auftraggeber, bei dem er den Prozess sieht und miterleben kann. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Auftraggeber, die den Prozess miterleben, auf einmal Respekt vor dieser Arbeit haben und deutlich positiver zum – gemeinsamen – Endergebnis stehen.

Der jeweilige Entwurf (meist gibt es bis zu drei, manchmal mehr, siehe auch unsere Angebotsseite im Menü unter ‚Kontakt‘):

Ich erkläre am jeweiligen Entwurf (jeder Entwurf hat seine eigene Ausprägung, Gewichtung) jedes Detail.

Danach können Auftraggeber die Ausrichtung besser verstehen und stellen fest, dass es je nach Botschaft oder Gewichtung wirklich auch nur so sein kann. Die letztendliche Feingewichtung bestimmt er, der Auftraggeber. Es gibt bei uns immer eine Evaluierung/Qualitätsabfrage, vorher und hinterher. Interessant dabei:  Wenn der Entwurf falsch war, nicht richtig lag, nicht behagt, dann waren entweder die inhaltlichen Vorgaben des Kunden oder auch meine inhaltlichen Gedanken noch nicht ganz ausgereift. Noch nicht auf dem Punkt. Das wird dann gemeinsam neujustiert und austariert.

 

Den Auftraggeber ernst nehmen

Man muss den Auftraggeber ernst nehmen, wir nehmen alle unsere Auftraggeber ernst. Egal, ob es um ein Logo für einen Imbiss geht oder um eins für ein großes Unternehmen. Ein ‚a so halt‘ und ‚weil wir es halt toll finden‘ gibt es bei uns nicht. Das wäre, dem Auftraggeber unseren persönlichen Privatgeschmack aufdrängen.

Wir argumentieren, begründen. Warum wir z.B. diese Farbe nehmen und keine andere für diesen Zweck und aus welchem Grund.

Geschmacksdiskussionen mit dem Auftraggeber sind bei Designern natürlich gefürchtet. Wir müssen dem Auftraggeber klar machen, und meist gelingt das auch, dass Logodesign und noch viel mehr Corporate Design systemisch gedacht werden muss und sich viele umkämpfte Einzelaspekte einfügen müssen ins große Ganze. Dass also die gewünschte hellgelbe Unterstreichung im Web als Hyperlink missverstanden wird und daher eine schlechte Nutzerführung darstellt – und spätestens beim Druck sowieso durchfällt, da zu kontrastarm.

Man, ob Auftraggeber oder Designer, braucht für jede gestalterische Entscheidung einen guten, sachlichen Grund. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob einem – ob als Designer, ob als Kunde  –  irgendetwas gut gefällt oder ob man irgendwas schön findet. Das ist die falsche Sprache. Man muss für alles, für die Schrift, für die Farbe, für das Material, einen Grund haben. Im Normalfall folgen die Auftraggeber diesen belastbaren Argumenten. Man kann es so sagen. Aber man muss dafür arbeiten.

 

Design ist nicht Style.

Hört, hört, was denn sonst.

Nein. Gutes Design ist Inhalt, Design ist Botschaft. Die Farbe Knallrot kommuniziert z. B. etwas Bestimmtes, die Farbe Mint kommuniziert etwas anderes Bestimmtes, hat eine bestimmte Botschaft. Es gibt für jede Botschaft einen formalen Grund, nichts ist ‚einfach so halt, weils schee ist‘. Je nachdem was ein Auftraggeber für eine Botschaft, für ein Mem an seine Endkunden hat, ist die Entscheidung für eine Form, für eine Farbe nicht eine geschmäcklerische Entscheidung, sondern die richtige Entscheidung.

Wenn einem Auftraggeber dennoch noch immer etwas ‚nicht gefällt‘ heißt das übersetzt oft, dass er einfach – um es mit Verlaub zu sagen – noch nicht aus der reinen Style-Phase herausgekommen ist. Auch, dass er Inhalte und Impacts unterschätzt. Oder nicht gut genug in den Prozess einbezogen wurde.

 

Auftraggebertypen

Wenn ein Auftraggeber zu mir kommt und mir auf meine Frage, warum er ausgerechnet von uns und nicht von anderen ein Design will, sagt, dass ihm die mintgrüne Farbe meiner Website gut gefalle (ist schon einige Male passiert), dann habe ich – Alert! –  einen geschmäcklerischen Kunden vor mir, der in der vor-embryonalen Style-Phase und noch nicht viel nachgedacht hat.

Er ist aber meist gut formbar.

Befindet er sich trotz dem mit ins Boot nehmen und trotz seiner eigenen Prozessbegleitung immer noch in dieser vagen Style-Phase und will da auch nicht raus, dann hat er jedoch – als die etwas schlechtere, aber immer noch brauchbarere Möglichkeit von mittelguten Möglichkeiten – vor Auftragserteilung immer die Möglichkeit, sich die Handschrift des Designers = unsere Arbeiten auf der Website und die Website selbst anzuschauen, wie denn der Stil ist.

 

 

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