Design kalkulieren

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Unser Design- und Arbeitsprozess

Zu uns …

Mein Mann und ich arbeiten seit 18 Jahren selbstständig als Konzepter, Texter, Designer und Webdesigner. Wir haben Auftraggebern unterschiedlichster Art geholfen, komplexe Grafikdesign-Projekte und Websites erfolgreich zu gestalten. Das Folgende hier ist unser typischer Arbeitsprozess: Die Vorgehensweise von der Projektanfrage des Auftraggebers bis zum Ergebnis.

 

1. Schritt: deine Projektanfrage

Jeder, der mit uns zusammenarbeiten möchte, füllt die „Projektanfrage“ aus.
Diese Fragen haben zwei Vorteile, einen für dich und einen für uns:

Sie helfen dir, dich zu strukturieren – und uns zwei beiden, ein Verständnis für dein Vorhaben zu bekommen.

Es geht uns nicht darum, dich unsinnig auszufragen oder zu verhören, sondern darum, deine Ziele zu verstehen.

Wir sind wählerisch geworden und achten inzwischen ziemlich stark darauf, wie leidenschaftlich du als Auftraggeber hinter deinem Projekt stehst und in welcher Qualität du deine Zielvorstellungen definieren kannst.

 

2. Schritt: unsere Antwort darauf

Wir gehen per E-Mail auf deine Antworten und Fragen ein. Wenn wir das Vorhaben vollständig verstanden haben und wenn sich dein Projekt für uns interessant anhört, vereinbaren wir einen ersten persönlichen Gesprächstermin am Telefon (ca. < 30, max 60 Minuten) oder vor Ort.

 

3. Schritt: der persönliche Gesprächstermin mit dir

Einer der wichtigsten Punkte beim Zusammenarbeiten ist Vertrauen. Es muss auch die Rollenverteilung klar definiert sein:

  1. Du als Auftraggeber musst Vertrauen in meine/unsere Fähigkeiten haben und dir sicher sein, dass die angeforderten Aufgaben von uns auch gelöst werden können.
  2. Genauso müssen wir uns sicher sein, dass du, der Auftraggeber, deine Ziel- und Marketing-Hausaufgaben gemacht hast.

Du als Auftraggeber zeigst uns im Gespräch, dass du eine klare Vorstellung von deinem Markt und deiner Zielgruppe hast, die wir als Gestalter erreichen müssen. Was wir nicht brauchen, sind fehlende Zielgruppen, Inhalte und Ziele – dafür aber schon feste formale Vorstellungen von deiner Seite. Das wird nichts und machen wir nicht.

 

4. Schritt: deine Inhalte

Als Designer gestalte ich kundenspezifische Designs, keine Künstlerinspirationen aus dem Nichts. Als Texter schreibt mein Mann kundenspezifische Texte, keine literarischen Ergüsse aus dem Nichts geformt. Er kann nicht hergehen und Fakten erfinden. (Und sollte es auch nicht.)

Das bedeutet, dass wir mit der Kalkulation erst anfangen können, wenn uns auch deine Inhalte, Fakten und Ziele vorliegen.

Um die passenden Texte, Bilder und Videos zu beschaffen, gehen wir mit dir die Möglichkeiten durch. Bilder können geshootet werden oder lizenziert werden. Texte können idealerweise bei uns per Auftrag an meinen Mann geschrieben werden.

 

5. Schritt: deine Ziele

Damit das Projekt kalkulatorisch richtig eingeschätzt werden kann, müssen uns auch deine Ziele bekannt sein. Es ist wichtig, sie uns nicht geheim zu halten, sondern sie uns mitzuteilen und genau festzulegen. Deshalb ist der Austausch in der Phase der Projektanfrage und später im Designprozess ausführlich und intensiv.

Wer während der Projektanfrage den intensiven Austauch nicht möchte, ist hier nicht richtig: Bei stummen Fischen oder genervten Dränglern, die aufschlagen ohne Inhalte und ohne Ziele (bitte nicht: „Ziel? Na Broschüre, was denn sonst!“ …), sind uns obwohl wir schnell sind die Hände fachlich gebunden. Mit ihnen ein qualifiziertes Angebot und später ein Konzept zu erarbeiten, wird nicht funktionieren, weil nichts da ist.

 

6. Schritt: für besten Mehrwert offene Diskussionen führen

Unser Bestreben bei jedem Projekt ist es, dir einen Zuwachs an Wert zu liefern. Gutes, weil einen Unterschied machendes Design macht dein Unternehmen wertvoll und wertvoller.

Deshalb wird von Beginn an offen und ehrlich über Details und Agendas gesprochen.

Auf Wunsch unterzeichnen wir NDAs. Es gilt bei uns im Grunde das Geheimhaltungsgebot von der ersten Minute des Kontakts an – von unserer Seite als auch von deiner Seite, quid pro quo. Wir halten das so. Sich als Auftraggeber herauszuhalten oder Fragen lückenhaft oder unklar zu beantworten – oder als Designer Fragen nicht oder unklar zu bantworten, führt geradewegs zu Missverständnissen und unpassenden Ideen.

 

7. Schritt: das Angebot

Wir wollen zuerst verstehen, um was es wirklich geht und wie wir dir, dem Auftraggeber, einen Mehrwert bieten können.

Wir wollen wissen, ob wir die Richtigen für dein Projekt sind. Erst danach senden wir dir ein qualifiziertes Angebot mit einem festen Endpreis. Wir gehen es nach Erhalt gerne mit dir Stück für Stück durch.

Der richtet sich nach deinen Zielen, dem Umfang des Projekts, dem Schwierigkeitsgrad, den unterschiedlichen Leistungen, dem Zeitplan und dem Endtermin.

 

 

 

Warum überhaupt einen Designprozess bereits vom Kontakt an?

Wieso nicht einfach loslegen und gut ist?

 

Achtung, das ist die Antwort darauf und eine wichtiges Asset für dich:

Der Designprozess ist wichtig für dich, wenn du gegenüber deinem Wettbewerb wirklich einen Unterschied nach vorne machen willst

Viele und viele gute Mitbewerber tummeln sich im Markt, der Kampf um Kunden ist überall groß. Wer sich als Unternehmen mit seinen Produkten nur noch schwer von seinen Mitbewerbern unterscheiden kann, braucht dringend weitere Differenzierungsmerkmale als nur Technik und Funktion. Denn Technik und Funktionen haben die anderen auch – und zwar fast die gleichen.

Es braucht als Unterscheidung ein klares inneres und ein klares äußeres Profil.

Es braucht, um so ein Profil zu erreichen, den Designprozess.

Dieser allein macht Unterschiede schnell und positiv sichtbar. Von Anfang an. Mit dem Design eines Produktes, einer Dienstleistung, einer Marke, ja vollständiger Kommunikationsabläufe. Unternehmen mit einem durchdachten Design sind wertvoller, ihre Produkte werden vom Konsumenten als wertvoller angesehen.

Der Designprozess ist die Grundlage dafür.

Er umfasst alle notwendigen Arbeitsschritte und Phasen, die ein Designprojekt bis zum gewünschten Ergebnis durchläuft.

Ein Design ist so gesehen nicht einfach die schnelle Schöpfung eines netten Blümchen-Layouts. Designentscheidungen werden immer mehr zu Strategieentscheidungen des klugen Unternehmers.

 

 

 

 

 

 

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Welche Kalkulator-Tools nichts taugen und warum

Welche Kalkulatoren nach meiner Erfahrung für Kleine und Mittlere Mittelstandskunden (KMU) kritisch sind:

 

1. Der Webkalkulator

 

2. Der CC- Etatkalkulator

 

3.  Der Rotstift von www.werbecheck.de

 

Der Webkalkulator z. B. ist zwar aus meiner Fachsicht gut aufgebaut und ein Spitzenteil für mich als Webplanner, doch der typische KMU-Kunde  – und sicher auch einige Werbeleiter, sorry, ich halte Sie trotzdem nicht für dumm – werden regelmäßig daran scheitern. Denn beide wissen oft noch gar nicht, was sie überhaupt da drin brauchen. Also können sie es auch nicht eingeben. Ursache: Meist ist ja ein auf ein Ziel hin aufgebautes Konzept wie: „Das und das brauche ich für meine Zwecke, und das nicht.“ noch nicht erstellt.

Der Etat-Kalkulator (bekannt als Wähl-Drehscheibe) hat recht ambitionierte Preise (Wunschpreise des AGD, der Design- Druck- und Anzeigen-Branche?), dass er bestenfalls eine erste Orientierungshilfe für Kundenberater ist. Ich kenne kaum einen KMU-Kunden, der ihn verwendet.

Der Rotstift suggeriert im Namen reißerisch eine knallharte (Ab-)Rechnung mit der „grundsätzlich überteuerten“ Werbebranche, die einen eh nur über den Tisch ziehen wolle.

Fakt ist, dass  der Kunde ihn 1. erstmal für sein teuer Geld erwerben muss ^^ und 2. dass z. B. das Verhältnis von Entwurfsvergütung, Nutzungsrechtsvergütung und Vergütung für drucktechnische Umsetzung überhaupt nicht klar ist. Man kapiert diesen einen Sammelpreis einfach nicht recht. Was im Unterschied zu Webkalkulator und Etat-Kalkulator auffällt ist (aber ebenfalls nicht erläutert wird): Wissenswerte Details fehlen zwar beim Rotstift, aber er unterscheidet akribisch zwischen kleiner Klitsche, mittlerer und großer, berühmter Agentur. Die berühmte darf nach Rotstift ordentlich hinlangen.

 

Résumée: Ich habe seit geraumer Zeit alle drei, und habe sie getestet – und habe versucht sie zu verwenden.

Für eine individuelle Kalkulation für KMU-Kunden und ihre Projekte waren sie für mich alle: relativ unbrauchbar. Am besten schnitt für mich noch der Webkalkulator ab. Ich mag ihn, ein feines Werkzeug, in das der Betreiber ordentlich Datenbank-Arbeit hineingesteckt hat. Aber ein Kunde/Werbeleiter allein ist mit ihm ordentlich überfordert. Von den anderen beiden Tools aber auch. Diese bringen ihm dennoch nur grobe Preishausnummern, von denen ich den Verdacht habe, es sind die Wunschpreise der Spiekermann-hörigen Werbe- umd Designbranche, aber keine machbaren Marktpreise für KMU.