Diskurs

Anders sein - Grafikdesign München MISSING LINK

Woody Allens Designbüro

Hauptsache anders sein. Aber wie?

Viele Kunden wissen, was sie nicht wollen.

Auf keinen Fall diese händeschüttelnden Business-Stockbildchen. Das wissen sie ganz genau: „Wir wollen anders sein als andere!“

 

„Das Geheimnis des Erfolgs? Anders sein als die anderen.“ 

Woody Allen sagte das.

Natürlich aber gehört zum Erfolg mehr als diese Plattitüde. Man muss nicht nur anders sein, sondern hart arbeiten. Weil man einen Plan hat, welches Anderssein genau den Erfolg bringt. Einfach irgendwie anders zu sein, das führt nicht zum Erfolg. Woody lebt das Andere als strukturierter Fleißiger, der sich von Hollywood befreite. Das machte ihn spektakulär anders und später dann erfolgreich.

Auch Auftraggeber und Inhaber wollen gern Woodys Erfolg haben, nicht nur Texter, Programmierer oder Grafikdesigner. Eigentlich wollen alle immer anders sein als die anderen, den anderen Auftritt haben, sich abheben, sich distinguieren. Wenn es nur nicht so verteufelt schwer wäre. Grund meist: der verflixte unreflektierte Herdentrieb, der in uns genetisch verankert ist. So kommt es, dass viele nicht mal im Ansatz erahnen, wie sie denn anders sein könnten, weil sie eine Hemmung haben, anders zu sein. Lehnt man uns dann ab? Wird man dann nur zum wunderlichen Außenseiter? Es fehlt oft auch an Reflektion darüber, an Mut und an Vorstellungskraft.

 

Der Fehler, den wir Kreativen dann beim Überzeugen machen.

Es sind meist nur die Kreativen und die Grafikdesigner, die über eine kräftige bildliche Vorstellungskraft des Neuen, Anderen verfügen, die sehr gut in die Zukunft imaginieren können.

Der Rest kann das nicht so gut, weil er das beruflicherseits kaum so intensiv geübt haben kann. Viele Auftraggeber können es kaum. Vergisst sich als Kreativer so leicht. Man glaubt, jeder andere Mensch könnte das auch genauso, wenn man ihm die Vorhaben nur bildlich genug schildert. Leider lügt der persönliche Blick von innen, welcher uns suggeriert: Das, was du innen in dir drin siehst und denkst, das nimmt der andere auch wahr, wenn du es ihm mit guten Worten mitteilst. Tut er nicht. Er hört nur die Worte. Wir wissen nicht, welche inneren Bilder der andere hat oder nicht hat, welches Kino im Kopf er dabei hat. Er hat mit Sicherheit ein etwas anderes Kino im Kopf.

 

Lösung

Immer, und das heißt immer, anfassbare Beispiele für das Andere dabei haben. Zeigen, zeigen, zeigen. Auch im lockeren Kennlerngespräch.

 

Ein kleiner Ausflug zum Abschluss in die Biophysik: Wissen wir, ob das, was wir als Farbe Rot sehen, für den anderen auch das gleiche Rot ist? Oder gar eine ganz andere Farbe?

http://www.spektrum.de/alias/wahrnehmung/unmoegliche-farben/1056534

 

 

 

Designers Liebling: der Beratungstourist

Sparen ist eine deutsche Primärtugend.

In einer Zeit, in der beinhartes Geldzusammenhalten eine deutsche Primärtugend ist, um sich früher den nächsten Plasmafernseher leisten zu können, suchen vermehrt zahlungsunwillige Designfreunde nacheinander gern mehr Designbüros als nötig auf, um sich fürs Selbstbasteln aufzuschlauen. Das kann man als „Beratungstourismus“ bezeichnen.

Von jedem angesprochenem Designbüro erhalten sie in den lässigen Plaudergesprächen hochinteressante fachliche Infos, noch bevor ein Honoraranspruch entsteht. Die jeweilige Designagentur bemüht sich ja im Gespräch, einen echten neuen Kunden zu bekommen. Und tut im Eifer des Gefechts ihr Bestes, um zu beweisen, was sie drauf hat.

Wenn die Details konkret werden, ziehen sich diese Interessenten jedoch zurück  –  manchmal sogar mit der empörten Aussage, wie komplex das alles sei und man solle doch in ihrer Sprache sprechen, zu schwierig, unerhört, so arrogant … – und begeben sich flugs mit dem erweiterten Horizont zum nächsten Designbüro.

 

Jetzt wird es interessant.

Irgendwann mitten im angeregten Geplauder des Erstkontakts wird es jedoch konkret. Der danach eingeladene Grafikdesigner oder Kundenberater beginnt, weil es sich gerade so ergibt, verwertbare und geldwerte Informationen zu geben, um einen Sachverhalt wirklich transparent zu machen. An so einer Stelle sollte das Designbüro einen Stopp einlegen und auf die Möglichkeit eines Erstberatungshonorars aufmerksam machen. Leider wird diese rote Ampel sehr oft im Eifer des Gesprächs und des Beweisenwollens überfahren.

Gut, einem Küchenstudio passiert das auch, auch wenn es strikt auf eine zu honorierende Küchenplanung verweist. Der Eifer lässt einiges durchrutschen. Aber das ist noch nicht weiter schlimm.

 

Eigenes Erleben

Die Schreiberin dieser Zeilen hat jedoch schon erlebt, dass sie eine sehr rüde Absage bekommen hat, das wäre alles sehr unsympathisch gewesen, man hätte sich deswegen für eine sympathischere Agentur entschieden. Bei einem späteren Nachrecherchieren aus Interesse, welche Agentur denn nun den Zuschlag bekommen hat (man will ja aus Misserfolgen lernen), sieht man, dass sie gar keine Agentur genommen haben. Das Ding genau nach meinen Anregungen in-house in Eigenregie gebastelt haben. Ein Designer sieht das. Grafische oder konzeptionelle Mängel sahen sie nicht. Es gab da genug.

Am Ende hatten sie – ohne je ein Design bezahlt zu haben – sich umfassend informiert gefühlt.
Weil ihnen jedoch die Grundlagen aus Studium und Expertise fehlten, war es deutlich noch nicht rund. Es ist ein Schaden entstanden.

Aber Hauptsache man hat gespart.

Es ist Ihre Entscheidung, wie Sie es haben wollen.

 

 

 

Suchbegriff „Werbeagentur München“ genommen statt „Grafiker“?

Wer passt wirklich besser zu kleinen und mittleren Unternehmen? Ein Designbüro oder gleich eine Werbeagentur?

Werbeagentur München – es will auf Googles erster Seite jede Werbeagentur, jeder Grafiker in München gefunden werden. Aber nicht alle können unter „Werbeagentur München“ bei Millionen von Suchergebnissen dabei sein, ob Serviceplan, Heye & Partner oder eine kleine wie unsere.

 

Das Suchwort „Werbeagentur München“ ist recht unscharf.

Werbeagentur-München-Tipp: Es muss nicht gleich die größte Werbeagentur München sein. Es gibt bei Werbeagentur-Kunde <–> Werbeagentur die alte Regel von der Größe, die sich ungefähr zu entsprechen hat. Wer als Kunde Mittelstand/KMU ist mit < 100 Mitarbeitern, wird sich bei allem Ehrgeiz rein finanziell mit den Schwergewichten der Werbeagentur-Szene in München schwertun. Aber auch oft mit den mittleren. Und diese mit ihm.

 

Werbeagentur München, Agentursuche, Werbeagentur-Suche

Warum? Man ist geneigt anzunehmen, dass bei „Werbeagentur München“ ein mittelständischer Werbeagentur-Kunde und eine Werbeagentur München – da ebenfalls Mittelstand – besonders gut harmonieren. Leider gestalten mentale Befindlichkeiten die Zusammenarbeit oft unerfreulich. Für den Inhaber einer Werbeagentur ist – neben dem wirtschaftlichen Nutzen – eine reichliche Vergütung der wichtige sichtbare Beweis für seine Tüchtigkeit. Werbeagentur-Kunden aus dem Mittelstand neigen dazu, jede Forderung einer Werbeagentur für eine strategische Werbeagentur-Leistung, die keinen sofort nachvollziehbaren Nutzen bringt, als zu hoch zu empfinden. Auseinandersetzungen und gegenseitiges Misstrauen sind jedoch keine gute Basis für erfolgreiches Zusammenarbeiten.

Unsere kleine Werbeagentur München MISSING LINK achtet durch nachvollziehbare Vergütungshöhe und penible Kostenerfassung darauf, dass das Misstrauen aufgelöst und in eine vertrauensvolle Zusammenarbeit übergeführt werden kann.

 

Werbeagentur-Kunde und Werbeagentur-Inhaber:  ein miteinander kompatibles Weltbild ist Voraussetzung.

Das Erfassen des Charakters eines Unternehmens, einer Marke oder Dienstleistung und die glaubwürdige Umsetzung gehört zu den Stärken einer inhabergeführten Werbeagentur München.

 

Was spricht gegen Networkagenturen beim Thema Werbeagentur München?

Beim Mittelstand: alles.

Für Network-Werbeagenturen sind diese Erfassungs-Feinheiten marginal: Deren Kreative entwickeln Ideen, die durchaus global auf dem Markt wirksam sind, sich aber nicht zwingend mit der Identität eines mittelständischen Werbeagentur-Kunden verbinden. Er sieht sich so nicht. Auch ist die Fluktuation der Kreativen in Network-Werbeagenturen in München recht hoch. Was die punktgenaue Einfühlung verhindert.

 

Was von griffigen Werbeagentur-Verkaufsformeln wie „360-Grad“ zu halten ist.

Dass Network-Werbeagenturen im Unterschied zur inhabergeführten Werbeagentur München alles gleichzeitig und gleichzeitig besser könnten, ist Eigenwerbung. Network-Werbeagentur-Chefs räumen ein, dass ,,360-Grad-Kommunikation“ oder „Integrierte Kommunikation“  in der Realität kaum eingelöst werden.

 

Angestellter Network-Kundenberater <–> beratender Werbeagentur-Inhaber

Persönliches Verantwortungsgefühl eines Werbeagentur-Inhabers für alles, alle Kreativ-Lösungen seiner Werbeagentur, prägt die Qualität seiner Arbeit bis zum Ende. Er wirkt wegen seiner größeren Genauigkeit unbequemer als ein angestellter Network-Kundenberater. Wer sich als Mittelständler für die Zusammenarbeit mit einer inhabergeführten Werbeagentur München interessiert, muss daher drauf achten, ob seine Mentalität mit der ausgewählten Werbeagentur München harmoniert. Dieses „Geiz ist geil“, von einer inhabergeführten Werbeagentur passend zu SATURN entwickelt, wäre von Werbeagentur-Inhabern mit anderem gesellschaftlichen Veranwortungsgefühl so nicht gemacht worden.

 

Warum Sie von der inhabergeführten Werbeagentur München MISSING LINK keine halben Sachen bekommen.

MISSING LINK denkt als Werbeagentur München über den Tellerrand hinaus. Wirft Ihnen die fertigen Dinge nicht einfach ohne hilfreichen Kommentar über den Zaun. Kundenbetreuung wird von der Werbeagentur München MISSING LINK wirklich umgesetzt.

Werbeagentur München – Konzeption
Werbeagentur München – Text
Werbeagentur München – Marketinglösungen
Werbeagentur München – Corporate Design, Corporate Identity
Werbeagentur München – Print-Design, Druckhandling
Werbeagentur München – Webdesign Webentwicklung
Werbeagentur München – CMS (WordPress, Joomla!, Typo3)
Werbeagentur München – Shop-Screendesign

Mit weniger sollten Sie bei einer Werbeagentur München für Web und Print nicht zufrieden sein.

 

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Werbeagentur München. Verdammt nah dran: Gestalter aus der Region München

 

Hier sind wir auch vertreten:
Werbeagentur München/agentur_angebot5198.html

Eine gute Werbeagentur finden

Werbeagentur im Netz finden leichtgemacht? Nicht wirklich.

Ein Bekenntnis und eine denkbare Lösung

 

[1] Idee: Google. Nach „gute Werbeagentur“ googeln.
;-) Sinnlos. Das sagt jede über sich, dass sie gut sei. Falls es doch einmal ein Dritter im Netz über eine Werbeagentur sagt, wurde er zu 99% für diesen Lob-Eintrag und die 4-5 Sternchen bezahlt. Oder es handelt sich um ein Fake der Werbeagentur selbst. Oder ihres Praktikanten. Der dann ein Zusatzmonat dafür bekam.

[2] Idee: Top im organischen Ranking beweist, welche Werbeagentur das beste Know-how hat.
;-) Netter Ansatz. Allenfalls zeigt das, welche Werbeagentur eifrig Black-White-Grey-oder-sonstwelches SEO betreibt.

[3] Idee: Adwords. Die Google-Anzeigenspalte zeigt oben die beste Werbeagentur an.
;-) Irrtum und teurer Spaß (für die Werbeagentur)! Zeigt nur, welche Werbeagentur am meisten für CPC (Cost Per Click) zahlt.
Die CPC sind in der Werbeagentur-Branche abenteuerlich hoch. Wer als Werbeagentur am meisten zahlt und damit weit oben steht, ist jedoch nicht automatisch die Beste.

[4] Idee: Werbeagentur-Portale. Branchenportale wissen, welche Werbeagentur was kann.
;-D  Nice try. Werbeagentur-Portale verdienen ihr Geld mit der Unfähigkeit Passivität fast jeder Werbeagentur, aktive Akquise für sich selbst zu machen. Wer auf Werbeagentur-Scout, Werbeagentur.de oder auf Wer Liefert Was eine Werbeagentur mit Checkbox-Klicks („Branchenerfahrung“, „Kompetenzen“, „Preise“) finden will, ist ebenfalls auf das System bezahlte Platzierung hereingefallen. Es ist nur die Werbeagentur ganz oben, die saftige Premiumbeiträge bezahlt. Das muss nicht zwingend eine für Sie gute Werbeagentur sein.

[5] Idee: Internet-Ausschreibungsportale. Bequem, Suchanfrage einstellen, die besten melden sich.
Es melden sich nicht die besten, sondern die günstigsten. Die Werbeagenturen, die mit niedrigem Angebot punkten wollen. Und davon nehmen Sie wiederum die günstigste? Viel Glück, das werden Sie brauchen.

[6] Idee: Crowdsourcing. Günstig, bequem, Kurzbriefing einstellen, gut aussehende Entwürfe prasseln rein.
Wenn, dann klappt es am besten mit überschaubaren Einzelprojekten, von Freelancern. Ernst zu nehmende Werbeagenturen sind als Anbieter nicht dabei (sie sind häufig selbst Crowdsourcing Nutzende). Und wer sagt, dass das ganze Eye Candy dann zu Ihrem Unternehmen passt? Ein Vabanquespiel.

 

Kann man im Netz überhaupt eine gute Werbeagentur finden?

Kaum. Empfehlung ist unschlagbar. (Oder die GWA aufsuchen oder die W&V-Werbeagentur-Charts, wenn man das befürwortet)

Werbeagentur-Empfehlung ist also viel. Aber nicht alles. Man muss seine Instinkte schärfen. Es ist bei Werbeagentur-Suche dann eine Lösung in Sicht, wenn Sie per Empfehlung (gut) bereits auf der entsprechenden Werbeagentur-Seite sind.

Oder wenn Sie durch Zufall (oft nicht schlechter als Empfehlung…) auf die Site irgendeiner Werbeagentur kommen. Beispielweise unserer. Jede Werbeagentur kann man anhand dessen, wie sie daherredet und mit dem Leser umgeht, beurteilen.

Geht nicht? Im Netz nur Firmen-Eigen-Lobhudel, nichtssagendes Blahblah? Werbeagenturen die schlimmsten? Oder die General-Entschuldigung: Der beste Schuster hat für sich immer die schlechtesten Schuhe?
:-) Oft. Aber achten Sie eben genau da drauf:

Behauptet die Werbeagentur nicht nur „Kundenorientierung“, sondern löst sie sie im Auftritt gleich ein? Praktiziert sie diesen Walk the Talk? Ist es angenehm, darin zu navigieren? Redet sie mit Ihnen, statt typischerweise zu monologisieren? Lesen Sie dann darin weiter.

Pflegt die Kreativ- oder Werbeagentur einen offenen, lebendigen statt einen steifen Schreibstil? Ein gutes Merkmal. Diese Werbeagentur hat vermutlich nette, verständige Leute. Zumindest einen vernünftigen Texter. Der weiß, wie man im Netz Leser in den Text zieht und zum Lesen bringt, die nicht extra dafür geknebelt und gefesselt wurden.

Besitzt die Website der Werbeagentur unkomplizierte Kontaktaufnahme-Möglichkeiten?

Schreibt die Werbeagentur auf ihrer Site Inhalte, die wirklich interessant sind. Die Sie weiterbringen?
[Sie dürfen MISSING LINK als Werbeagentur trotzdem komisch, doof oder für Sie nichtssagend finden, das steht Ihnen selbstverständlich frei.]

Echter Silberstreif am Horizont allein bei reinen Webdesign-Agenturen und Internetagenturen:
Design, Benutzerführung, Inhalt und Programmierung vergleichen! Da die Websites dann in der Regel von ihnen selbst erstellt sind, lassen sie eine unmittelbare Beurteilung von Kundenorientierung und Medienkompetenz zu.

Gilt nicht für Designagenturen. Gilt nur beschränkt für MISSING LINK, wir sind eine kleine widerborstige und einfältige Werbeagentur und können aus Überzeugung selbst nur WordPress plus ein bisschen PHP und CSS. Alles andere wird professionell beauftragt.

 

Warnzeichen: aussagelose Werbeagentur-Website

Referenzarbeiten fehlen.
Nur Markenlogos als Referenzliste. Wenn keine Kreativ-Leistungen dahinter auftauchen, schwierig. Es könnten fremde Federn sein.
Langweilige Texte.
Dudelndes Intro.

 

—–

 

Und so beurteilen Sie die Netz-Referenzen eine Werbeagentur, die für sich in Anspruch nimmt, kreativ zu sein:

Bild und Botschaft müssen passen und ansprechen. Keine losgelöste selbstreferentielle Kreativität bei Werbeagenturen.
Branchenkenntnis. Hat die Werbeagentur bereits ähnliche Projekte gemacht?

 

Und so, wenn Sie sich außerhalb des Netzes zum ersten Mal treffen:

Das erste Gespräch. Der Inhaber der Werbeagentur oder ihr Seniorpartner ist pünktlich und nimmt sich Zeit für Sie.

Briefing an die Werbeagentur. Das erste Gepräch war gut. Dann kommt jetzt das Briefing. Entweder für den Pitch. MISSING LINK ist dann leider raus, wir pitchen nicht, weil wir dafür zu klein sind und es uns finanziell ruinieren würde. Oder das Briefing für das Projekt oder die geplante Kampagne. Letzteres findet MISSING LINK als kleine Werbeagentur viel toller. Obwohl wir widerwillig zugeben, dass Pitch durchaus ein Weg sein kann, endlich seine Werbeagentur zu finden. Für den, ders mog.

Re-Brief. Ganz wichtig. Macht die Werbeagentur an diesem Punkt einen Re-Brief? Dann sind das sehr gute Leute, die Sie und Ihre kreative Aufgabenstellung ernst  nehmen.

Präsentation. Entwürfe. Reißen sie vom Hocker? Sind sie im richtigen Tonfall? Ist die Präsentation der Werbeagentur strukturiert? Oder wirr und langweilig?

Ansprechpartner. Nicht jedesmal ein anderer, das zeigt mangelnde Wertschätzung durch die Werbeagentur. Eine gute Werbeagentur erkennen Sie an Konstanz. Größe und Preise sind weniger gute Hinweise als Zuhören, Konstanz und Wertschätzung.

[send-link-to-friend]

Logo Design: Was viele Grafikdesigner und auch Werbeagenturen bei Gründern falsch machen.

Grafikdesigner, vor allem Designbüros, sollten wissen, dass hohe Ästhetik bei Logo Design und Corporate Design allein keine Kunden bringt.

Ästhetik allein verkauft noch lange nicht.

Warum?

Die Vorarbeiten fehlen, weil sie sträflich unterschätzt werden: Positionierung, Unternehmensprofil, Wettbewerbsuntersuchung, Eigenschaften und Bedürfnisse der Zielgruppen (übrigens: MISSING LINK unterstützt Sie mit wertvoller Erfahrung bei Positionierungen, Wettbewerbsuntersuchungen und Zielgruppendefinition).

Aber es wird ohne das losgelegt mit dem Design. Weil: Design mussja.^^

Die Folgen:

Webseiten werden z. B. nicht gefunden, Traffik bleibt aus, Bekanntheit fehlt, Produkte werden nicht gekauft, wenn versäumt wird, wichtige weitere Aspekte der Grund-Sichtbarkeit im Markt zu beachten: SEO, Backlinks, Verkaufstexte, Marketing, Vertrieb.

Für echte oder vermeintlich echte Ästhetik wird aber leider oft vom Grafikdesignerund von Kundenseite – gerade beim Logo Design alles gegeben.

Dieser horrende Aufwand von Auftraggeber und Grafikdesigner nur für vermeintliche Ästhetik (meist: persönlicher Geschmack) und der Aufwand dafür an Zeit, Stress und Gehirnschmalz ist nicht die richtige Richtung, um wirklich Erfolg draußen zu haben.

Nur die Grafikdesigner, Entwickler und Texter sind für Sie wertvoll, die Ihren Auftritt mit Text und Grafikdesign mit interessanten Inhalten und abgestimmten, zielgruppengerechten Angeboten für Kundengewinnung boosten statt Design-Overload zu betreiben.

Viele Grafikdesigner bestärken den Mittelständler leider mit diesem zu kurz gesprungenen Grafikdesigner-Schönheits-Mythos. Vor allem beim Logo Design. Auch viele Websites sind echte Schönheiten.  Doch sie schaffen es mit ihren Texten und ihrem Angebot einfach nicht, dass sich Besucher damit enger und intensiver befassen. Käufer bleiben ganz aus.

 

Grafikdesigner - überladenes Logodesign, Overdesign

Überambioniertes, überladenes Logodesign vieler Grafikdesigner: Sache mit Haken. Man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Das ist bei einem Logo vom Grafikdesigner ganz besonders unklug, weil es Eindeutigkeit und Klarheit braucht, um es rasch wiederzuerkennen.

 

Es wird  dem armen Logo ein Ballast an Bedeutungen und Grafikdesigner-Firlefanz aufgedrückt, die es optisch im Wust der Logomanie unserer logosüchtigen Welt untergehen lassen, weil es nicht mehr kraftvoll und plakativ auffällt (siehe auch: →überladene Logos, Overdesign: Klassisches Grafikdesigner-Overdesign. Und →puristisches Logodesign vom Grafikdesigner, wie es optimal ist: Einfache, kraftvolle Grafikdesigner Logos zum Kaufen/ und Grafikdesigner Logo-Portfolio MISSING LINK )

Eine hohe Ästhetik und Bedeutung sind wichtig. Doch man darf als Grafikdesigner und als Auftraggeber nicht dabei stehen bleiben. Es ist sonst: in Schönheit sterben.

Ästhetische Perfektion und Design-Overload allein wird weder bei Google gefunden (die Suchmaschine findet Texte, Videos, interessante Bilder, aber sie findet keine Grafikdesigner-Schönheitsorgien) – und wenn doch per seltenem Zufall –  führen diese Grafikdesigner-Schönheitsorgien meist zu Sterbens-Langeweile der Leser, weil sie keine spannenden Inhalte haben. Kundengewinnung findet so nicht statt.

 

Für das gleiche Geld hätten Sie mehr vom Grafikdesigner bekommen können:

Wenn Sie nach einer ästhetischen und für Sie genau passenden Grafikdesigner-Lösung suchen, mit der Sie im Netz wirklich Kunden gewinnen wollen, weil sie mit hochinteressanten Inhalten Ihrem Mitbewerb entscheidend voraus sind, dann sollten wir uns auch über Positionierung (Unternehmen, Produkt) unterhalten. Wir sind Grafikdesigner, die Ideen dafür haben und interessante Inhalte zusamen mit ihrem Texter spannend aufbereiten können.

Startups, Gründer, mittlere Unternehmen und Grafikdesigner gehen dem Schönheits-Mythos auf den Leim.

Das erzähle ausgerechnet ich als Grafikdesigner von MISSING LINK: Startups und Gründer, aber auch viele alteingesessene mittlere Unternehmen vergessen, dass eine Webseite nicht nur ansprechend aussehen, sondern auch neue Kunden bringen soll.

Viele Anrufer, die gründen wollen oder ein kleines oder mittleres Unternehmen haben erzählen mir, sie bräuchten von mir, dem Grafikdesigner doch nur eine Web-Visitenkarte für das www., damit sie präsent seien. Das reiche ihnen. Anschließend wird sich von ihnen nicht mehr um diesen Auftritt gekümmert. Keine regelmäßige Websitepflege (Sicherheits-Updates, aktuelle Termine, Designanpassungen) eines Webmasters ist im Budget vorgesehen. Keine neuen Artikel werden geschrieben, SEO und Keywords sind selbstredend Fremdwörter. Aber die gratis Tipps & Tricks im Internet voller Binsenweisheiten werden eifrig gelesen, die müssen sofort Abhilfe schaffen, wenn keine Kunden kommen. Außerdem war der Grafikdesigner schuld. Dessen Grafikdesigner-Orgie war angeblich „nicht schön genug“.

Viele kleine, mittelständische Unternehmen, Gründer und beauftragte Grafikdesigner investieren mit dieser Sicht- und Handlungsweise brutal an ihren Kunden vorbei. Für Startups oder Gründer, die am Anfang dringend auf neue Kunden angewiesen sind, ist das tödlich. Das doch so schöne Design des Grafikdesigners ist für die Katz, wenn ich das als Katzenbesitzer höflich anmerken darf.

 

Die (Er-)Lösung. Von einem Grafikdesigner, der mehr kann:

Die Erlösung kommt nur, wenn Sie sauber positioniert sind. Viele Unternehmen sind weder das noch überhaupt positioniert. Das ist aber der einzige Weg, der keine Zeitverschwendung ist und Ihr Portemonnaie schont. Rufen Sie unverbindlich an: 089-12 19 69 63 oder lassen Sich von uns, dem Grafikdesigner und Texter positionieren oder

kostenlos ein Rebrief geben oder

vereinbaren Sie mit uns ein kleineres honorarpflichtiges Grafikdesigner-Probeprojekt (z. B. 1 Flyer oder 1 Marketingidee entwickeln)!

 

Ganz besonders wirksam ist neben einer treffsicheren Positionierung ein durchdachtes Corporare Design aus der Hand eines gut ausgebildeten, erfahrenen Grafikdesigners:

Was ein Corporate Design an sich im Unterschied zum Design-Flickerlteppich leistet und warum es dem zeitgeplagten Mittelstand Vorteile bringt, wissen Sie bereits. Entweder weil Sie Profi sind oder sich im Internet autodidaktisch kundig gemacht haben:

 

1. Sie sind endlich sichtbar auf allen Kanälen

Ein durchgängiges wiedererkennbares Design eines Grafikdesigners zeigt in allen Disziplinen (vom Nasenkleber bis zum Produkt-Portfolio bis zum Webauftritt) die Leistungen Ihres Unternehmens wie aus einem Guss.

 

2. Sie bekommen endlich ein klares Profil

Ein wiedererkennbares Design des Grafikdesigners positioniert Sie durch die immergleichen, klaren Aussagen deutlich in Ihrem Marktsegment – Ihre Kunden lernen das stetig und wissen damit genau, warum sie zu Ihnen gehen und nicht woandershin.

 

3. Employer Branding: Sie gewinnen plötzlich bessere Mitarbeiter

Ein wiedererkennbares Design des Grafikdesigners, das ihre Unternehmensbotschaft klar strukturiert und sympathisch konsequent nach außen bringt, bringt Ihnen Vorteile in der Mitarbeiter-Rekrutierung. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil im Kampf der Firmen um Talente.

 

4. Sie sparen endlich nachhaltig Geld beim Design

Ein wiedererkennbares Design des Grafikdesigners ist wegen seiner schlauen Werbemittel- und Textmodule in hohem Maße standardisiert. Das ermöglicht Ihrem Unternehmen nicht zu unterschätzende Einsparmöglichkeiten bei seinen einzelnen Marketingaktionen: Es muss nicht jedesmal von Marketingabteilung oder Grafikdesignern bei jedem Unterprojekt atemlos das Rad neu erfunden werden.

 

Was bei Werbung, dem Motor unserer Wirtschaft, falsch läuft

Nichts gegen rotzfreche Effekthascherei.

 

 If you talked to somebody the way advertising does, he’d punch you in the face.

Werbung als korrekt wertvoller Wirtschaftsfaktor und Motor der Bedürfnisse. Schonauchsicher.

 

Blick in das Innere des Kraftwerks

Werbung als Motor der Wirtschaft. Nur die Wahl zwischen zynisch fördern oder bekämpfen? Wie wäre es mit: besser machen. (Abb.: Blick in das Innere eines Kraftwerks.)

 

Denn man weiß nicht,

ob wir es unter der – werbefreien – Diktatur der Roten Khmer gemütlicher hätten. Braucht es aber diesen kranken, hassenswerten Flachfasel, der uns von überall bis ins Damenklo anspringt?

MISSING LINK will und macht Texte und Botschaften, die nicht krank sind. Sondern klug, intelligent, direkt. Denn muss Werbung – wenn sie denn muss – wirklich soo deppert, so damisch, so hülsenhaft, so aufdringlich sein?

Das habe ich mich damals verzweifelt als gestresster Junior Art Direktor gefragt, dem auf einen Schlag unfreiwillig gleichzeitig drei Groß-Etats aufgehalst wurden, weil zwei andere Senior Art Direktoren aus Feigheit vor dem Feind stiften gingen.

Das frage ich mich zornig als alter Kämpfer immer noch. Der sich wegen deren fortgesetzter  Phrasendrescherey endlich 2001 aus den Werbeagentur-Mühlen verabschiedete.

 

Aber was passiert?

Es kommen zu mir jetzt KMU-Kunden, die genau diesen Hohlfasel wollen, der in den 90ern von genau diesen Großkonzernen kultiviert wurde  – und von mir als kleines System-Zahnrädchen mit, zugegeben. Sie haben jetzt kulturell ‚gelernt‘, dass das ‚pfiffige Werbung‘ mit ‚pfiffigen Texten‘ sei. Ich sehe das an ihren Briefings. Briefings sollen den Designer mit Fakten informieren, aber was bekomme ich: sie strotzen heutzutage statt vor Info vor hohlen Werbehülsen.

Oder, auch nicht schlecht: Muss es sein, dass der Konsument per QR-Code auf dem Packaging statt auf die halbwegs schöne Verbraucher-Produktseite als Landing Page auf die Seite der öden Vertriebs-GmbH gelenkt wird? Das ist dumm, Verbraucher-Verarschung und Kaputtmachen der Idee QR-Code. Und: Muss es sein, dass man mich dazu zwingt, das so zu machen, obwohl ich deutlich keine Ausführ-Zeichenmaus bin, sondern eine gstandene Geschäftsfrau und vernünftige Argumente habe, die dem Auftraggeber nützen? Wer hat was nicht verstanden? Ich will so etwas nicht, und will nicht gezwungen werden, so etwas zu machen ‚because you have the money‘. Damit wir uns gleich richtig verstehen. Solche Auftraggeber sind Kunden aus der Hölle und ich versuche, sie zu vermeiden.

Sonst komm‘ ich wohl nie raus aus dieser Nummer. Hohldenk ist in die Volkskultur eingedrungen, you stupid. Alternative:  ganz raus aus dieser Branche. Ein bisschen nass geht nicht für einen Designer.

<Wunschponyhof on>: Oder es passiert ein Wunder und Werbung wird ‚intelligent‘. Aber eher geht ein Kamel durchs Faselöhr, eher wird die Datentechnik drumherum ‚intelligent‘ als die Werbung selbst.</Wunschponyhof off>

 

Was kommen wird

Sicher bin ich mir aber jetzt schon, dass es bereits eine – kleine – mittelständische Auftraggeber-Klientel gibt, die ebenfalls nicht so dreckig großkonzernmäßig datenverarschen will, oder zalandoschrei-flach (meist beides) in der Tonality werben will. Die das, was heute „die Großen“ machen, genau nicht als gute Vorlage betrachten. Und genau wie ich Sachen wie Spion-Software wie zurück-scannende Schaufensterpuppenaugen samt Datengrabbing und Datenzusammenführung nicht schätzen, sondern entsetzt sind.

Da war mal was mit Selbstverpflichtung, erfolgreiche Positionierung als anständiges Unternehmen, Corporate Identity und CSR. Wenns denn keine hohlen PR-Floskeln, White- und Greenwashing sind, sondern sie wirklich nachhaltig sein wollen. (Leider auch so ein Sch**-Buzzwort geworden). Man sollte sie als Werber/Kreativer/Medienjournalist wahrnehmen, unterstützen und ihnen nicht mit flapsigem „mittlerweile voll nooormal ey“ kommen. Meine 2 Zimtkekse.

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes Fest! Kommen Sie gut übers Jahr.

 

Vroni Gräbel

MISSING LINK

 

 

Mit Gefühl und Sinn. Nur das macht Ihre Produkte unverwechselbar." href="https://www.the-missinglink.de/diskurs/werbeagentur-kundengewinnung-designagentur-haltung-stil/" class="hover-wrap">

Mit Gefühl und Sinn. Nur das macht Ihre Produkte unverwechselbar."> Wir er-frischen:
mit emotionalen Kreativ-Ideen. Mit Gefühl und Sinn. Nur das macht Ihre Produkte unverwechselbar.

„Machen Sie das mal ein bisschen hübsch! Überall, wo Platz ist, bitte Bilder von Kindern und kleinen Hunden einfügen!“

(Frei nach Kundenausderhoelle)

 

 

Ihre Kunden draußen kaufen Ihr Produkt nicht aufgrund zusammenhanglosen und hilflosen Deko-Unfugs. Sie sprechen nicht auf verzweifelt nachträglich Aufgehübschtes an wie im zitierten Beispiel oben, sondern auf Gefühl. Sie wollen Gefühl, Sinn, echten Zusammenhang und wollen verstanden werden.

Sprechen Sie mit Gefühl. Geben Sie Ihren Kunden Sinn, Emotion, Tiefe, Zusammenhang und haptische Erfahrungen!

Menschen an sich brauchen Gefühl, Sinn, Zusammenhang, emotionale Ideen und spürbare Lösungen. In Zeiten der allzu glatten, austauschbaren Produkte und der Konsum-, Finanzkrisen und technischen Disruptionen wird es endlich Zeit, die Botschaften zu verändern!

 

Menschen kaufen Gefühle.

Die Wa(h)re Gefühl. Sie wollen echte Ideen, Vertrauen ohne Enttäuschung, sichtbaren Erfolg, Einfachheit, Leichtigkeit, etwas für die Seele, mehr Qualität in ihre Zeit packen. Wer solche Dinge will, den interessiert der Preis nicht als erstes. Die guten großen Werbeagenturen wissen das für ihre Kundengewinnung.

Vielen Menschen wird inzwischen die Sinnfrage immer wichtiger. Haltung und Stil. Vermeiden von Oberflächlichkeit und billigem Tand.

THE MISSING LINK erarbeitet als Werbeagentur für Sie und Ihre Kunden verantwortliche und ehrliche Werbe-Konzepte und kluge Botschaften, die ohne List, Lug und Tollerei auskommen. Und die dennoch verkaufen. Weil sie sich – in ehrbarer und vertretbarer Form – wirklich um das Bedürfnis Ihrer Kunden nach Sinn kümmern.

Absolut 90er- und auch Nuller-Jahre-Stil sind: Feature fucking, schrille Oberflächlichkeit, Style ohne tragende Idee und ohne Botschaft, Werbung mit irreführenden Behauptungen, White-Washing, Green-Washing, Stellenanzeigen mit überzogenen oder fälschlichen Darstellungen. Wir entwickeln nichts, was Spam-Mails vorsieht und kupfern auch nicht per Auftrag US-Seiten und ihr Design ab.

Werbung und Werbeagenturen sollten endlich anders und ehrlicher sein, und dafür können Sie uns buchen. Falls Sie das auch so sehen.

 

Kühler Design-Style und Wohlfühlsprüche allein helfen nicht gegen Austauschbarkeit.

Das ist zu glatt. Emotionales Denken ist wichtig, wenn Produkte und Dienstleistungen fast 100-prozentig austauschbar geworden sind.

MISSING LINK als Werbeagentur hilft Ihnen. Mit Mitdenken, problemlösender Kreativität und Einfühlung in Ihre Kunden, Ihrem Produkt mehr Sinn, mehr Emotion zu geben. Mit Workshops zusammen mit Ihnen, Ihren Mitarbeitern oder separat erarbeiteten, umsetzbaren Kreativvorschlägen. Bevor es an wohlgetextete Anzeigen- oder Bannerkampagne geht.

 

Warum ein Missing Link für Sie die Lösung sein kann

MISSING LINK ist beides und für Sie das verbindende Element von beidem: Botschaften, Ideen für Ihre Kunden + ganzheitliches Erfassen Ihres Unternehmens. Und nimmt sich richtig Zeit für Sie. Dies werden Sie in zeitlich/personell straff getakteten und daher oft oberflächlich wirkenden Werbeagenturen kaum mehr finden. Bescheidener Hinweis: Aber bei uns. Mit Haltung, Stil und eigener Meinung, die begründet ist.

 

Tragen Sie hier am besten gleich Ihren Telefonwunschtermin mit uns ein.

 

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben oder Ihr Problem. (Probleme mit Ihrer Website? Mit der Kundengewinnung? Ihre Texte, Ihr Design, Ihre Konzeption funktionieren nicht mehr? Ihre Zielgruppe, Ihre Wunschkunden haben sich geändert?)

Ihre Telefonnummer: *

Ihr Name (Vor- und Nachname): *

Tragen Sie hier Ihren Telefonwunschtermin ein mit Datum (fixer Tag) und fixer Uhrzeit *


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Unverlangte B2B-Mails: Seriöse Agenturen machen das nicht.

Eine Streitschrift

Weshalb eine gute Agentur dafür ihren Texter nicht verheizt:

Warum holt man sich eine Agentur? Um mit ihr Marketing zu machen, weil sie es kann. Weil sie die Ideen hat. Weil man alleine nicht weiterkommt, Kunden zu gewinnen. Marketing ist: die richtigen Kommunikations- und Kundengewinnungsprozesse zu initiieren. Richtig.

 

Nicht professionell

Es ist nicht professionell und ein arger Widerspruch, wenn man zwar einen textlich hoch-glaubwürdigen Site-Auftritt von der Agentur möchte.  Die Bedenken der Agentur bezüglich der Unseriösität von unverlangten Cold Mails, von  B2B-E-Mail-Spam, der üblerweise zur Site linkt, aber nicht ernst nimmt. the missing link weiß: Gerade B2B ist keine Disziplin von Hardseller- Schnellschüssen, sondern lebt vom nachhaltigen Aufbau von Beziehungen.

 

Hält man den Empfänger für dumm?

Es ist genauso nicht professionell, ein überteuertes Consumer-Premium-Produkt verticken zu wollen, auf der Website hochnobel zu tun, aber einen E-Spam-Versender zu beauftragen. Der Konsument ist nicht dumm, wie er von Werbetreibenden oft gehalten wird, und durchschaut diesen Widerspruch sofort, unbewusst. Ebenso sind ein B2B-Mitarbeiter im Einkauf oder gar der Einkäufer nicht dumm, eher im Gegenteil.

 

Unseriös und Spaß dabei?

Unverlangte E-Mails an B2B (auch unverlangte Faxe) sind hochgradig unseriös im Geschäftsleben und gelten juristisch als einwandfrei abmahnfähig (juristisch eindeutige Einstufung als „Belästigung“ und „Aufhalten der Geschäftsprozesse“ der angemailten Firmen). Der Spaß kostet um die 5.000,00 Euro, falls man belangt wird.  Klar, manche Firmen kalkulieren das ein, weil sie solche Summen aus der Portokasse bezahlen können.

 

Und was ist mit gekauften B2B-E-Mails?

Es haben gekaufte B2B-E-Mail-Adressen, auch die mit halbwegs seriösen Opt-ins, generell wie alle Werbe-E-Mails eine sehr niedrige Erinnerungs- und Responserate. Sie bewegt sich mittlerweile im Promille(!)bereich. Landen gerne ebenfalls sofort im Spamordner und werden damit nicht einmal gesehen (nicht einmal Bekanntheit im homöopathischen Bereich!), geschweige denn gelesen. Es wird im Consumerbereich mit 3-30 Millionen E-Mail-Aussendungen agiert (Adressen meist generiert mit B2C-Gewinnspielen), damit überhaupt noch eine Erinnerung oder ein Rückfluss kommt (Masse). Mit 50-1000 E-Mails an B2B: keine Chance.

 

Die besseren Alternativen zur selbstschädigenden krummen Tour

Während Print-Direkt-Marketing immerhin Erinnerungs- und Responseraten von 3 % bis 5% und bei gut gemachten Kampagnen je nach Branche sogar 10% und mehr erzielen kann. Das ist sehr, sehr gut im Ergebnis, normaler Ànzeigen- oder Bannerwerbung überlegen und vor allem im B2B-Bereich hoch enpfehlenswert. Die Qualität und Seriösität der gekauften Adressen ist da sehr ausschlaggebend. Wir empfehlen Schober und Hoppenstedt.

Eine gute und seriöse Agentur schlägt Ihnen bessere Wege als ausgerechnet E-Mail-Spam vor und diskutiert diese besseren Wege gemeinsam mit Ihnen. Dafür ist sie da. Dafür, für diese Ideen, holt man sie eigentlich. Nicht als braven Ausführer von mehr oder weniger gut gemeintem Text und Design.

 

Ideen ohne Ende

Um erst einmal Bekanntheit zu schaffen, gibt es noch weitere Ideen zum Marketing. Die sollte ein kluger Auftraggeber im Gespräch mit seiner Agentur nicht abwürgen. Im Gegenteil: eher fördern. Bekanntheit mit Spam schaffen zu wollen,  ist so ziemlich das schlechteste Marketing, das einem einfallen kann. Eine krumme Tour, für die dem beratungs-resistenten Besteller die kleinen windigen Fingerchen abfallen mögen. the missing link ist so höflich, dies seinen Kunden und natürlich auch seinen zukünftigen Auftraggebern mitzuteilen.

 

Anfragende werden qualifiziert

Spam-Vorgehensweisen lehnen wir aus den genannten Gründen ab und können daher nicht erfolgreich für Sie arbeiten, wenn Sie solche Dinge trotzdem wollen. Wir qualifizieren unsere Prospects und Anfragen vorher danach. Kostenangebote klopfen wir nach krummen Absichten ab und behalten uns vor, sogar bereits Kostenschätzungen nicht abzugeben, sollte die Absicht „Werbung mit Spam“ ersichtlich sein. Ebenso werden Anfragende von uns mit feiner Spürnase danach qualifiziert, ob sie lediglich platt Angebote einholen wollen, um den Markt zu scannen und dennoch bereits ihren Anbieter haben, mit dem sie es machen werden. Den sie anschließend drücken werden.

Indischer Elefantenkopf, bunt mit Blumen bemalt

Unterschied Mediengestalter zu Kommunikationsdesigner

Mediengestalter und Kommunikationsdesigner sind nicht das Gleiche. In Kurzform: Der Mediengestalter sagt, dass etwas schön ist – der Kommunikationsdesigner kann aber sagen, warum.

Beispiel:

Frau K., Unternehmensberaterin, braucht einen Geschäftsauftritt mit Website, Visitenkarte und Briefbogen. Ihr Wunsch ist eine puristische Gestaltung, die durch einen dezenten grafischen Kontrapunkt Interesse wecken soll.

 

Der Mediengestalter (in München und Umgebung*)

Der Mediengestalter setzt die Ideen des Auftraggebers mit seinen handwerklichen und kreativen Mitteln umgehend um. Vorher klärt er vielleicht noch kurz (ratsam) mit Moodboards oder ähnlichem, was sich die Auftraggeberschaft unter „dezent“ oder „puristisch“ genau vorstellt (Auftragsklärung). Texte kommen in der Regel vom Auftraggeber.

 

Indischer Elefant, am Kopf bunt bemalt.

Der Kommunikationsdesigner (in München und Umgebung*)

Der Kommunikationsdesigner betrachtet und respektiert diese Wunschvorgabe als Tonality- und Geschmacks-Idee, als einen Punkt unter vielen. Tonality ist für einen Profi wie ihn als Teil eines Briefings zu betrachten und kommt für ihn eher am Schluss eines Briefings. Er setzt ihn nicht umgehend um, da für ihn das Briefing der Auftraggeberin noch nicht komplett ist. Er bittet sie um ein umfassendes Briefing und re-brieft es. Das heißt, er klärt mit ihr, was er verstanden hat, weist auf Widersprüchlichkeiten hin und klärt zusammen mit der Auftraggeberin Zielvorgaben. Vor allem die der Website. Denn eine Website ist nicht einfach eine digitale Broschüre. Erst dann legt er los. Texte werden bei ihm professionell getextet und an einen Texter beauftragt, mit dem er sinnvollerweise eng zusammenarbeitet. Oft kommen sie noch vor dem Design („Am Anfang war das Wort.“). Der Kommunikationsdesigner kümmert sich neben Text auch um Sound und Haptik.

Das ist doch viel zu umständlich, warum macht er das so?

Er ist geschult, mit Design und Text, richtig, also zielgruppengerecht anzusprechen. Er arbeitet umfassender und zielorientierter als ein Grafikdesigner. Er will, dass das Design nicht nur schön, sondern dazu auch sinnvoll ist, dass Text und Bild kreativ und an Ratio und Emotion überzeugend kommunizieren. Dazu gehört, dass der Kommunikationsdesigner, bevor er designt, klärt und weiß, mit wem im Markt kommuniziert werden soll und welchen Typus Mensch, welches Gefühl die Optik und die Inhalte ansprechen sollen.

 

Indischer Elefant, am Kopf bemalt. Hier Auschnitt Auge, ganz.

Der Kommunikationsdesigner differenziert: Gender, Branche, Habitus

Adressiert der Auftraggeber beispielsweise vorwiegend KMU und darin vorwiegend Männer, technisch orientierte CEOs? Das kann unter Umständen bedeuten, dass das Design wesentlich kräftiger und straighter ausfallen sollte, statt minimalistisch und mit einem dezenten Swoosh.  Solch eine Wunschvorgabe eines Auftraggebers wird von ihm durchaus respektiert. Wenn er jedoch zu einer anderen Lösung als der Wunschvorgabe kommt, sagt er das offen und klärt den Unterschied, die Spannbreite zwischen persönlichem Geschmack und Ansprechen der Zielgruppe.

Und natürlich ist er auch Grafikdesigner.

 

Was ist dann ein: Grafikdesigner?

Vier Betrachtungen aus dem Volk:

Ein Grafikdesigner ist jemand, der am Computer arbeitet. Was mit Medien!

Ist doch klar, was das ist. Kenn‘ sogar einen Grafikdesigner, der macht uns den Flyer für die nächste House-Party.

Die machen Kunst! Wir haben schöne Designer-Lithografien daheim hängen. Hatte wir damals auf einer Grafikdesigner-Ausstellung gesehen und gleich gekauft.

Grafikdesigner? Das sind doch diese eitlen, hochgestochenen Typen. Einmal ein anderes Bild in der Unternehmensbroschüre gewollt, schon zicken sie. Nie wieder!

 

Indischer Elefant. An Kopf, und hier Auge, bunt bemalt.

Was sagt unser gutes Wikipedia dazu:

Grafikdesign zeichnet sich oft durch Simplizität, Funktionalität und Anonymität aus, wie diese Piktogramme des National Park Service illustrieren.

Grafikdesign ist die Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen Medien, die durch ihre Darstellung anderen Menschen etwas mitteilen. Dabei kommen vielfältige künstlerische und technische Mittel zum Einsatz.

Und noch:

Der Begriff Grafikdesign wurde von William Addison Dwiggins (* 1880; † 1956) 1922 geprägt. Vorher waren Drucker, Typografen, Schriftsetzer, Grafiker und Designer oft ein und dieselbe Person. Heute sind Grafik, Design und Visuelle Kommunikation eine Untergruppe des Kommunikationsdesigns.

„Heute sind Grafik, Design und Visuelle Kommunikation eine Untergruppe des Kommunikationsdesigns.“

Wie im oberen, angewandten Fallbeispiel beschreiben.

 

Grafikdesigner arbeiten heute überall

In der Werbung, in Agenturen, in der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), sie erfüllen Kommunikationsaufgaben in Wissenschaft und Kultur.

 

Indischer Elefant, am Kopf mit Blumen bunt bemalt.

Grafikdesigner (sollten) können

zeichnen, illustrieren, typografieren. Das kommt traditionell aus der frühen Plakatgestaltung des letzten Jahrhunderts, dem frühen Grafikdesign. Aber nicht alle können zeichnen. Dennoch sind sie Grafikdesigner.

Sie machen klassisches Print wie Magazine, Bücher, Plakate, Karten und Broschüren, sie machen digitale Gestaltung wie Screendesign, Webdesign. Illustration, Fotografie, Typografie, Druckgrafik, DTP (Desktop-Publishing), Werbung, Branding, Corporate Design, Ausstellungsgestaltung, Film. Aber nicht alles auf einmal. In der Regel sind zwar dafür breit ausgebildet, in der Praxis jedoch auf bestimmte Punkte spezialisiert.

 

Geschützte Berufsbezeichnung

Grafikdesigner ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Jeder kann sich so nennen. Nur der Diplomgrad ist geschützt (Diplom-Designer). Die Ausbildung dazu erfolgt in Akademien, Fachhochschulen.

Die Ausbildung zum Grafikdesigner erfolgt in Berufsfachschulen. Beides ist staatlich anerkannt.

 

Zugangsvoraussetzungen

Beide, der angehende Grafikdesigner und auch der angehende Diplom-Designer müssen sich mit einer Mappe erfolgreich beworben haben und dazu noch eine gesonderte Aufnahmeprüfung bestanden haben.

 

Weitere Designer-Topoi

Industrie-, Produkt-, Mode-, Foto- und Webdesigner.

 

Und wieder zurück zum Kommunikationsdesign

Wikipedia sagt:

Das klassische Grafikdesign beschränkt sich seit einigen Jahren nicht mehr nur auf das Gestalten von und mit grafischen Formen. Deshalb wird zunehmend der Begriff Kommunikationsdesign als ein Oberbegriff angenommen, der neben der Visuellen Kommunikation auch noch die Verbale und die Audiovisuelle Kommunikation beinhaltet.

 

Zu guter Letzt: Werbeagenturhierarchien

Der Grafikdesigner erledigt in Werbeagenturen die grafische Umsetzung. Ein sogenannter Art Director oder Creative Director macht dort die Konzeption. Er entwickelt die Kommunikations-Ideen. Konzeptionsbegabte Texter stellen nicht selten den Creative Director.

 

*München und Umgebung:

z. B. Aschheim Dachau Erding Freising Geretsried Landsberg  Starnberg Puchheim.

*In ganz  Bayern:

Amberg Ansbach Aschaffenburg Augsburg Bad Kissingen Bad Reichenhall Bamberg Bayreuth Coburg Dachau Deggendorf Dillingen an der Donau Dinkelsbühl Donauwörth Eichstätt Erlangen Forchheim Freising Fürstenfeldbruck Fürth Germering Günzburg Hof Ingolstadt Kaufbeuren Kempten (Allgäu) Kitzingen Kulmbach Landshut Landsberg am Lech Lindau (Bodensee) Marktredwitz Memmingen Neuburg an der Donau Neumarkt in der Oberpfalz Neustadt bei Coburg Neu-Ulm Nördlingen Nürnberg Passau Regensburg Rosenheim Rothenburg ob der Tauber Schwabach Schwandorf  Schweinfurt Selb Straubing Traunstein Weiden in der Oberpfalz Weißenburg in Bayern Würzburg

Die Anfahrt innerhalb Bayerns ist kostenfrei.

Moderne Geschäftswelt von smart bis aggressiv

Moderne Zeiten

In der modernen Geschäftswelt wird aggressives und linkes Verhalten oft als unerlässlich angesehen. Wenn einer eine Regel übertreten hat, erwartet man von Ihnen, dass Sie ihn anbrüllen? Wenn jemand Sie gelinkt hat, erwartet man, dass Sie sich wehren, indem Sie ebenfalls link sind?

 

Zurück im knallharten Ponyhof

Einmal wieder zurück in meiner oberfränkischen Heimat, einem Hort der Verlässlichkeit und der gut gepflegten großen Hausgärten, bin ich konfrontiert worden mit der Meinung (der keiner in der Runde widersprach), dass „ … ein Geschäftsmann schon auch mal ein bisschen link und aggressiv sein muss, sonst wäre er kein Geschäftsmann, sondern ein Verlierer. So sei das Geschäft nun mal.“  [Und wie ist das mit Geschäftsfrauen? habe ich nicht gewagt zu fragen, weil ich den verwandtschaftlichen Frieden nicht gefährden wollte. Sollen die sich auch aggressiv aufführen?]

Egal. Tatsache ist, dass der Designer häufig mit linkem oder zumindest grobschlächtigem Verhalten zu tun hat. Oder mit Unfriendly Hard Buying. Vor allem von größeren Agenturen, bei denen er mit Reibungshitze ein manches Mal derart über denTisch gezogen wird, dass er das für menschliche Wärme hält.

 

Des Dienstleisters Dilemma

Selten ist es gut, wenn er so etwas retourniert oder gar initiiert. So ein Verhalten wird immer eng mit seiner eng persönlichen Dienstleistung verbunden gesehen und sie soll doch bitte kommunikatorisch überzeugend, inspirierend und attraktiv sein. All so auch soll sein/ihr Geschäftsgebaren sein. Tatsächlich sind viele Grafikdesigner, die ich kenne, sanft in Geschäftsdingen. Ist dieses Nischendasein als die „Netten“ für sie eine Falle oder eine Chance? Kommt die neue Zeit des Geschäftemachens, in der man authentisch und ohne Tricks seine Dienste anbieten und erarbeiten kann und darf, ohne sofort zu Beginn als Loser, als Versager eingeschätzt zu werden, der nur nicht tough genug ist?

 

Old School still living?

Oder ist der Niedergang der „Old School“ mit seinen harten Gangarten, Tricks, Crashs, Bailouts und lügnerischen Derivaten, der überall zu bemerken ist, nur eine vorübergehende Schwäche einer Wirtsschaftsform, für die es keine Alternative gibt?

Was meinen Sie?

Ihre Vroni Gräbel, Dipl. Des. (FH)

 

PS: Loser schreibt man nicht mit zwei „o“.

Die 7 schlimmsten Fehler bei Briefings an Designagenturen

Vorab:

Weshalb Design für das Unternehmen so wichtig ist

Einzigartige Markterfolge mit ihren Produkten erzielen Unternehmer in hochentwickelten industriellen Märkten immer seltener durch rein technische Neuerungen. Viele erfolgreiche Innovationen sind erst mit inspiriertem Design in Herzen und Köpfe gelangt. Es geht aber nicht nur um große bewunderte Marken wie Apple oder Nike. Große und kleine Unternehmen sowie deren Designer  – also alle  – vernachlässigen grundsätzlich wesentliche Bedürfnisse der Verbraucher im Umgang mit Produkten und Botschaften.

Die einfache Wahrheit:
Wenn Kommunikation und Design nicht arbeiten, kaufen Verbraucher nicht.

 

Was tun? Kommunikation und Design sind doch Ihre Marketingwerkzeuge, die die Dinge erst sichtbar machen, über Verlockung und Kauf entscheiden, Kundenzufriedenheit bewirken. Sie sind im Grunde eines Ihrer wichtigsten und nachhaltigsten Kundengewinnungs-Tools. Nicht kurzfristige Aktionen oder gar Hardselling.

Designer werden diese Botschaft gerne hören und wenn alle Designagenturen so denken würden, müssten sie vor Aufträgen ersticken. Ihr Fehler: Sie wollen einen Platz im Design-Museum gewinnen. Ein wahrer Designer sollte jedoch für Sie arbeiten wollen und das Beste für Ihre Marke und Ihre Kunden tun wollen: mit effektiver Kreativität.

 

Effektive Kreativität mit Design meint:

Design-Lösungen, die etwas bewirken. Die Ihren Verbrauchern angenehme Benutzbarkeit bei gleichzeitig überraschendem, so noch nicht gehabtem Erlebnis bieten.
Ein paar einfache Beispiele, die Sie sicher kennen:

  • weiche Kanten (angenehme Optik, weniger Verletzungsgefahr);
  • klare deutliche Farben (rasches Wahrnehmen);
  • perfekt lesbare Schrift, die groß genug ist (angenehmes Lese-Erlebnis ohne Ermüdung);
  • überraschende Bilder, fesselnde Texte, gepflegter, satter Sound (das gute Gefühl, vom Unternehmen als König/Experte wahrgenommen zu werden);
  • seidige Oberfläche (angenehme, aber dennoch griffige, nicht wegrutschende Haptik; kein beim Lesen blendender Hochglanz).

 

Das traurige Fazit: Effektive Kreativität im Design kann sich bei vielen Unternehmen in der Praxis nicht durchsetzen, obwohl sie ein erstklassiger Wettbewerbsvorteil ist.

 

Was läuft beim Design schief?

Warum bekommen Sie als Unternehmer nicht die Ergebnisse, die Sie brauchen?

Ist Ihre Designagentur dumm?

Machen gar Sie etwas falsch?

 

In meiner langjährigen Erfahrung als Designer für große Kunden als auch für KMU habe ich zusammen mit Kollegen und Kunden die Antworten darauf gefunden, was schief läuft. Einige haben auch mit den Briefings und falschen Checklisten zu tun, die den direkten Weg in die Hölle pflastern.
In 7 Fehler bei Agentur-Briefings als direkter Weg in die Hölle lesen Sie, welche gravierende Fehler gemacht werden und wie Sie sie in Zukunft verhindern können.

 

Die Nachteile von Design-Crowdsourcing wie designenlassen oder 12designer

Der Unterschied zwischen Design und Crowdsourcing-Design

 

Eine Gegenüberstellung der beiden Methoden, Design zu bekommen:

Hat der, der stark auf die Kosten schauen muss und lediglich das billigere Designenlassen oder 12designer.de oder andere Crowdsourcing-Portale wie Jovoto beauftragt, denn mit dem Design kein professionelles Design eingekauft? Kein wertvolleres Unternehmen bekommen? Und warum nicht? Eine Gegenüberstellung der beiden Methoden Design zu bekommen.

Wolkige Behauptungen

Ob und wie ein ordentlicher, in Inhalt und Form klar strukturierter Auftritt genau in Zahlen nutzt, wird man nie genau ausrechnen können. Andersherum wird ein Schuh draus: Dass ein wirrer, unästhetischer Auftritt, in dem nichts zusammenpasst, der Reputation in Richtung unseriös und unordentlich schadet, das ist klar. Gutes Design ist nicht nur Kreativität, es ist Ordnung.

 

Als kosten- und qualitätsbewusster Mittelständler die richtige Entscheidung treffen

Wo die elementaren Unterschiede zwischen Crowdsourcing-Portalen und einem individuellem professionellem Design eines Designbüros liegen. Ich nenne die Kosten zuerst, weil viele Auftraggeber mangels weiteren Wissens über Unterscheidungskriterien zuerst einmal nur anhand von Kosten unterscheiden.

Die richtige Entscheidung treffen

 

K O S T E N

Crowdsourcing-Portal:

Kosten pro Einzel-Auftrag: von ca. 200,00 EUR (z. B. 20 Logos von 16 Designern ) bis  ca. 600,00 EUR ( z. B. 12 Screendesigns von 6 Designern)

Designbüro:

Kosten pro Einzel-Auftrag: ebenfalls ab  200,00 – 300,00 EUR bei einem sehr kleinen Designbüro (z. B. 1 Logoidee des Auftraggebers umsetzen)  bis  ca. 1200,00 EUR (z. B.  Screendesign-Entwürfe inkl. vorangegangener Analyse)

 

V I E L F A L T  / K R E A T I V I T ÄT

Crowdsourcing-Portal:

Pro Auftrag viele Designer = viele Handschriften.  Schein-Vielfalt: Oftmals sehr ähnliche Lösungen, da von den dortigen Designern grundsätzlich vordergründige, nahe liegende Lösungen angestrebt werden, um genommen zu werden. Der hohe Konkurrenzkampf, das niedrige Honorar und die niedrige Chance, zu „gewinnen“ fördern einen gewissen Main Stream Style, der Ihr Unternehmen nicht unbedingt einzigartig macht.

Designbüro:

Pro Auftrag 1-2 Designer in Zusammenarbeit mit 1 Texter/Konzepter = 1 durchdachte Handschrift für Ihre individuelle Problemlösung. Ob Ihnen diese eine typische Handschrift zusagt, können und sollten Sie bereits vorher in den Referenzen einsehen dürfen und erkennen.

 

Crowdsourcing-Portal:

Herrlich bequeme Aussichten: die vielen Entwürfe ansehen und nach Geschmack entscheiden.Viele Leute können sich allerdings wegen der schieren divergenten Masse kaum entscheiden, was nun das Richtige ist.

Designbüro:

Verlangt Mitarbeit und deutlich mehr Input auch während des Prozesses vom Auftraggeber. Bequem ist das nicht, es ist Arbeit. Es werden am Schluss des sehr konvergenten Prozesses nur wenige finale Endversionen angestrebt, die bereits in die richtige Richtung gehen.

 

B E R A T U N G

Crowdsourcing-Portal:

Die Briefings vieler Auftraggeber dort sind  – wenn ohne weitere Beratung, die durchaus angeboten wird – recht flach, banal. Das fördert flache, banale Design-Lösungen.

Designbüro:

Beratung immer und besonders im Vorfeld: Ein professionell arbeitendes Designbüro hilft seinem Auftraggeber, anstelle eines flachen Briefings ein aussagekräftiges, punktgenaues Briefing zu erstellen. Das fördert Lösungen, die spitz auf Ihrer Marke sitzen.

 

F E E D B A C K

Crowdsourcing-Portal:

Kein echter Re-Brief (= umfassendes schriftliches Feedback, ob und was verstanden wurde und wie das Designbüro gedenkt, das umzusetzen. MIt anschließender Diskussion und Beschluss). Die Designer dort haben offensichtlich nur die technische Möglichkeit, vereinzelte Fragen zu stellen.

Designbüro:

Ein professionelles Designbüro macht immer ein solches Re-Brief, bevor es beginnt. Das verbessert die Arbeitssicherheit von Auftraggeber und Auftragnehmer, führt zu sichereren Ergebnissen.

 

S K A L I E R B A R K E I T

Crowdsourcing-Portal:

Wenn das Projekt beendet ist, kann mit dem Gewinner-Designer auf weiteren Projekten weitergearbeitet werden. Schön, denn ein eingearbeiteter Anbieter ist immer gut. Risiko: Es ist jedoch oft nicht klar, ob er auch Webdesign beherrscht, wenn er vorwiegend als Logoanbieter in Erscheinung trat.

Designbüro:

Bei einem Logo erstellenden Designbüro ist dem Auftraggeber von vorneherein klar, kann es / macht es auch Webdesign oder nicht. Er kann im Vorfeld das Leistungsspektrum prüfen, bevor er seine Aufträge vergibt.

 

„Wertschätzung – ist oft eine Frage des Wissensstandes.“

Dieser  kluge Satz stammt aus einem Wildblumenbuch, das Wertschätzung über das Wissen über Wildblumen transportiert: Viele wissen nichts über sie, schätzen sie daher nicht und vernichten sie als Unkraut, aber sie sind wertvolle Arzneimittel.

Kein AGD oder BDG hat diesen klugen Schlüsselsatz jemals so über Design gesagt, ein großes Versäumnis.

Er passt auch perfekt zu der Frage: Design von einem Crowdsourcing-Portal? Selbst machen? Oder lieber von einem Designbüro individuell machen lassen? Man sieht als fachfremder, mittelständischer Entscheider normalerweise die Unterschiede, die Konsequenzen nur unscharf. Kann sich einfach nicht entscheiden, weil man zuwenig darüber weiß. Vielleicht weiß man jetzt mehr.

 

Meinungen anderswo über Logo-Crowdsourcing

„Stay away from these crooks!“
http://www.complaintsboard.com/byurl/logobylogo.co.uk.html

Offener Brief an Designenlassen.de
http://www.fontblog.de/offener-brief-an-designenlassen-de

SZ-Artikel: „Führen für Designer nie zum Erfolg“ mit dem überall unermüdlichen Herrn K. als Hauptkommentator
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/475974

Alles unklar und unscharf
Um welche Pflanze handelt es sich?

 

Sind Sie ein Amateur- oder ein Profi-Client? Kunden-Typologie.

Eine kleine Typologie*:

Häufig: Der Amateur-Client der Werbe- oder Designagentur.

Amateur-Clienten kommen vor 1. als Unternehmer, Geschäftsleute, Shop-Inhaber, die 2. die Dienste einer Werbeagentur,  eines Grafikdesigners nur sporadisch brauchen.

Sie haben deshalb wenig Erfahrung, wie sie vorgehen sollen, wenn sie einen Auftrag vergeben. Und verstehen die Arbeit der Werbeagentur oder des Grafikdesigners, des Texters nicht wirklich. Weil ihnen ihr eigenes Geschäft sehr wichtig ist, neigen sie dazu, diese Dienstleister sehr detailliert zu mikromanagen.

Amateur Clients fehlt die professionelle Distanz, sie stecken nah, meist zu nah am Produkt fest. Mit ihnen wird jedes Projekt sehr persönlich.

 

Einige Merkmale, die die meisten Amateur-Clienten gemeinsam haben

  1. Sie tun sich extrem schwer, ihre Vorstellungen zu briefen und klar mitzuteilen, was sie denn als Endergebnis von ihrer Werbeagentur erwarten.
  2. Sie brauchen lange, um ihre endgültige Meinung herauszufinden und ihrer Werbeagentur ein definiertes Feedback zu geben.
  3. Sie ändern ihre Meinung häufig, frustrieren ihre Werbeagentur damit und erhöhen ihren Zeitaufwand um einiges.
  4. Obwohl sie ihre Werbeagentur im Kreis herumführen und ihre Zeit beanspruchen, verstehen sie nicht, weshalb sie das bezahlen sollen.

 

Der Profi-Client der Werbeagenturen

Im Gegensatz dazu hat der Profi-Client Erfahrung, mit Werbeagenturen, Grafikdesignern, Textern und Fotografen zusammen zu arbeiten. Warum? Er hat häufig Aufträge für sie, er macht das öfter. Er versteht das Wesen der kreativen Arbeit annähernd und ist sich über seine Rolle (Distanz, kein Mikromanagement) und die Rolle der Werbeagentur (kreative Hochleistung, Zielerreichung) im Klaren.

  1. Er wertschätzt den Zeitaufwand der Werbe- oder Designagentur.
  2. Er hat selbst ebenfalls genug zu tun und hat so gar keine Zeit, seine Werbeagentur zu mikromanagen.
  3. Er ist  strukturiert, gibt seiner Werbe- oder Designagentur gute Kreativ-Briefs und vertraut ihr so weit, dass sie weiß, was sie damit anzufangen hat.
  4. Er weiß, welche End-Ziele und welche End-Ergebnisse er erwartet und ändert selten seine Meinung.

Profi-Clienten sind oder waren meist Angestellte großer Unternehmen; sie arbeiten mit Budgets, Zielen und Deadlines. Sie diskutieren in der Regel nicht über jede kleine Kostenposition, sondern denken in Etats und Zielerreichung.

 

Welche Art Client sind Sie?

Sind Kosten für den Profi-Clienten wirklich nicht wichtig?

Sind Sie eine Mischform? Aus was?

Was können wir speziell für Sie tun?

Wie können wir Ihnen helfen, die Auftragsvergabe und den Arbeitsprozess zu professionalisieren, zu vereinfachen?

Wir sind neugierig auf Ihre Meinung, die Sie einfach ins hier folgende Kommentarfeld geben können.

 

* Frei aus dem Englischen von David Saxe, Quebec. Er ist zwar Fotograf, doch seine Erkenntnisse über verschiedene Arten von Auftraggebern lassen sich auf Werbeagenturen und Designagenturen übertragen. Die Originalquelle:
http://rising.blackstar.com/the-two-types-of-photography-clients-%E2%80%94-and-why-you-should-only-want-to-work-with-one-of-them.html

Die Leiden des jungen Marketingleiters

Der Kommunikationsmensch am Rechner muss mit Informationsflut im Büro irgendwie umgehen. Was macht es mit ihm, wenn er ihr permanent ausgesetzt ist?

Er hat es mit zwei Phänomenen zu tun:

 

1. Der Werbeleiter-Falle

Der Marketingleiter weiß, Marketing ist etwas ganz anderes als Werbeleitung. Marketing ist:  mit welchem Produkt und Angebot muss man zu welchem Preis die Märkte und wenn ja welche adressieren. Wo man welche Anzeige schaltet oder wann das Flugblatt raus muss sind lediglich dem untergeordnete Aufgabenstellungen des Werbeleiters. Marketing hingegen behandelt strategische Fragen, die das gesamte Unternehmen betreffen. Der Werbeleiter von früher war im schlechtesten Sinne sogar nur Werbemittelverwalter.

 

2. Die Ich-kommunziere-mal-eben-schnell-Falle

Die interne und externe Unternehmenskommunikation befindet sich in akuter Beschleunigung. Der Nutzen der digitalen Echtzeitkommunikation kehrt sich um in Stress: die tägliche Anforderungen sind hoch und nehmen zu – die gefühlte Zeit scheint jedoch zu schrumpfen.

Eiliges Multitasking geht aber mit Kommunikation nicht. Kommunikation mit Menschen braucht Pacing, Einstimmung und Schritt halten, braucht Zeit. Sie  sollte im Idealfall verstanden werden und beim Empfänger eine gute Reaktion bewirken. Resultat: heutzutage ist sie oft quantitativ schneller aber qualitativ wesentlich schlechter.

 

Marketing von Marketing-Robotern?

Was heißt das für Marketiers im Unternehmen, die die Kommunikationskanäle füttern, im Glanz halten sollen und versuchen wollen, die Menschen zu erreichen?

Kann Unternehmenskommunikation mit den heutigen hohen Anforderungen (Reizüberflutung, reflexhafte Ablehnung von Werbung) gelingen, wenn ihre Macher bournout-gefährdet sind?

So kriegt er keine gute Agentur: der Massenanfrage-Spam-Hai.

Massenanfragen sind bei seriösen Agenturen extrem unbeliebt, kosten sie nur Zeit, Geld und Nerven. Warum sich bei manchen dieser Anfragen sogar Schraubenfabriken tot lachen würden, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

 

Situation: Es kommen immer häufiger begrifflich völlig unbrauchbare* standardisierte Kostenanfragen rein, bei denen schwer zu erkennen ist, wer genau dahinter steckt und um was es genau geht. Man steht als Agentur da und rätselt. Massenanfragen sind Spam. Seien Sie kein Massenanfrager. Wir antworten Ihnen dann nicht mit einem umgehenden Kostenangebot.

Wie kommt es zu diesem Phänomen?

Ganz einfach, genauso wie es das Internet erst in großem Stil möglich gemacht hat, Inhalte zu duplizieren, kann man das Mailprogramm verwenden, mit einem einzigen Tastendruck pauschale Anfragen an viele Empfänger zu verschicken. Strenge Gemüter nennen das auch Spam. Denken Sie an den durchgestrichenen Hai oben in unserem Header.

Der Gestalter am anderen Ende freut sich natürlich zunächst, so viele herrliche Anfragen zu bekommen. Denn warum hat er sich die Mühe gemacht mit einem funktionierenden Internetauftritt. Er will nicht nur säen, er will ernten. Endlich Anfragen. Er weiß nicht, wie viele andere Gestalter das auch bekommen haben. Aber er ahnt es. Indiz: In der Mail steht zu 99% „Sehr geehrte Damen und Herren, …“; manchmal sogar nur „hallo“– hallo kleingeschrieben. What the fuck. Und das nächste: Wie kann man lediglich anhand von vagen Kostenpauschalisierungen eine Agentur, einen Gestalter auswählen wollen?

 

Der hoffnungsvolle Gestalter hat die Rechnung nicht mit dem Wirt gemacht.

Unternehmen (der Wirt), die wenig Erfahrung oder Gefühl dafür haben, wie man die Referenzen und Leistungsangebote von Agenturen bewertet und vergleicht, gehen oft nach dem einzigen Indikator, den sie kennen und können: Kosten. Wie soll man ihnen das verwehren?  Zumal sie geschickt genug sind, die fortgeschrittenen Wohltaten (bcc) ihrer Mailprogramme zu nutzen.

 

Haben die Agenturen, die Gestalter schuld? Weil sie ihre Leistungen zu wenig erkenntlich machen?

Ja und nein. Ja, weil viele Agenturen ihr Profil und ihre Kosten-Liga nicht kenntlich machen, weil sie sich nicht bemühen, eine Marke zu werden. Eine Marke ist man nicht schon, nur weil man ein Logo hat. Wer kein Profil hat, fördert als Agentur den grassierenden Unfug, pauschalisierte Kostenangaben als Haupt-Indikator wahrnehmen zu wollen.

Nein, weil es einige Agenturen gibt, die sich aufrichtig bemühen, ein Profil zu haben. Und zwar nicht nur eins nach ihrem technischen Können wie „Wir sind Spezialist in Broschüren.“ Oder spitz nach ihrem inhaltlichen Können wie „Wir können Health Care.“ Sondern ein Profil, aus dem Haltung, Stil und Besonderheiten sofort hervorstechen. Dazu haben aber nur wenige Agenturen den Mut. Zum Beispiel the missing link. Wir kriegen dennoch Massenanfragen. Weil Massenanfrager nicht einmal das kleinste Fitzelchen eines Website-Angebots lesen (Websites sind ja nur blödes Blahblah), Referenzen auch kaum aufrufen (die können sie fachlich nicht interpretieren), sondern nur die E-Mailadresse des Impressums. Fatal.

 

Traffic-Rätsel gelöst

SEO-Rätsel: Das Impressum hinten ist bei vielen B2B-Websites die am häufigsten aufgerufene Seite. Gibt keinen Sinn? Die wirklich interessanten Dinge und die tollen Keywords stehen doch vorne, verdammt? Falsch gedacht. Auflösung: Der Massenanfrager liebt nur den Hintereingang, das Impressum. Er liest kaum anderes, die tollen inhalts- und faktenreichen Texte vorne kann man sich bei ihm schenken. Die kennt er kaum. Denn er will nur irgendeine E-Mailadresse. Von z. B. alle „Agenturen, München“. Davon, liebe Leute gibt es ca. 300. Und es gibt in München ca. 600-1200  freiberufliche Einzel-Gestalter. Ein Spam-Fest.

 

Welche Vorteile haben professionell standardisierte Anfragen für anfragende, professionelle Unternehmen?

Zunächst mal viele. Wenn es um den Einkauf von Schrauben geht.

Man führt und pflegt z. B. laufend Adressen von gelisteten Anbietern, die alle den gleichen Ping mit den gleichen präzisen und fürs Unternehmen bequem vergleichbaren Angaben bekommen. Wer von den Angefragten passende Kapazitäten hat, wird sich mit einem passenden Kostenangebot melden. Ist sehr o. k. .

Es ist Ihr gutes Recht – die Schreiberin versteht jeden, der langatmige Prozesse automatisieren will. Dennoch: Die Kosten- und Zeitersparnis einer solchen Anfragetechnik schrumpft um ein Vielfaches, wenn es um weiche Dienstleistungen geht. Sie schrumpft nochmals stark, wenn man mit Angaben geizt und unprofessionell unpräzise bleibt. Sie kann damit am Ende sogar nachteilig sein und mehr Nachkorrektur-Aufwand bedeuten als wenn man konventionell gesucht hätte.

 

Dienstleister sind keine Schraubenfabrik. (Außer: Sie lassen sich zu einer machen. Das ist dann ihr ganz persönlicher Weg in die Hölle.)

Bei weichen Dienstleistungen kann man nicht alles standardisieren.

 

* Was sind unbrauchbare Angaben?

Unerfahrene Anfrager schreiben z. B. in ihre Positions-Tabelle rein: „Text“. Dazu soll man Kosten machen? Diese Angabe ist für eine Agentur vollkommen unbrauchbar.Wie viele Textseiten, wofür die Texte, Zielgruppe schon erarbeitet? Oder muss noch? Wording vorhanden? Oder nicht? etc. Das generiert deutlich verschiedene Preise. Selbst der Schraubenhändler will wissen: Stückzahl, welche Länge, welche Gewindesteigung, welches Metall, Messing, Stahl, welcher Versand, Liefertermin wann, oder was? Alles preisrelevant, auch Eiltermine. Wenn keine zusätzlichen Informationen da stehen, dann kann keiner Preise machen. Bei der ganz platt hingeschriebenen Position „Schrauben“ – ohne weitere Angaben – auch nicht die Schraubenfabrik. Sie wird sofort sagen: Diese Anfrage ist unbrauchbar. Aber eine Agentur soll das können? Und wenn sie sich vernünftigerweise weigert, Fragen hat, ist sie arrogant, versnobt? Hallo? Irgendetwas läuft schrecklich schief im Bewusstsein solcher Anfrager. Noch schlimmer: die Position „CMS/Website“. Steht einfach so da ohne Angaben zu Zielen, zu gewünschten Funktionalitäten, zu SEO, SEM und ohne Angaben über Umfang, Mehrsprachigkeit, Bildbearbeitung, usw. Was zur Hecke. Ich könnte stundenlang so weiternörgeln.

 

Was der (meist hoch unprofessionelle) Massenanfrager wissen sollte: Garbage in – garbage out!

Was nicht einmal die angefragte Schraubenfabrik macht, machen schlechte Agenturen und die, die es nötig haben: Sie lassen sich auf unbrauchbare Angaben ein. Sie klatschen irgendeinen Preis rein (um sich Zeit zu sparen, weil sie wissen, es wird voraussichtlich eh nichts –  man macht sich daher keine allzugroße Mühe). Wenn sie es ganz arg nötig haben, klatschen sie sogar einen Dumping-Mondpreis rein. Derart erzielte Zeitspar- oder gar Mondpreise sind aber niemals brauchbare Indikatoren zum Evaluieren. Sie stimmen nicht einmal ein kleines bisschen, nicht einmal als grobe Hausnummer. Ein Vor-Agenturscanning nach pauschalisierten Kosten durchzuführen klingt erstmal rational und vernünftig, hat aber genau diesen einen entscheidenden Denkfehler. Weil man nicht weiß, wie gute oder schlechte Agenturen wirklich ticken.


Ziel nicht erreichbar

Das Ziel der maximalen Kosten-Vergleichbarkeit kann nicht erreicht werden, wenn es in hohem Maße Interpretationsspielräume bei wichtigen einzelnen Positionen gibt.

Man muss sich gut überlegen, will man das. Oder ob es nicht bessere Wege gibt, zu einer guten Agentur zu kommen.

Die gibt es. Mehr dazu später.

 

Viele Agenturen antworten gar nicht. Sie machen nicht einmal Rückfragen.

Massenanfragen sind bei seriösen Agenturen extrem unbeliebt, kosten sie nur Zeit, Geld und Nerven. Da sie oft amateurhaft sind, selten feedbacken und noch seltener brauchbar antworten. Nicht selten sitzt eine unerfahrene Assistentin am anderen Ende oder gar ein gänzlich fachfremder Mensch, der kein Gramm vom Agentureinkauf versteht, sich aber Projektmanager schimpft.

Eine Agentur hat bei diesem Verfahren hohe Unkosten bei noch weniger Ertrag als bei Pitches. Denn bei Pitches hat sie es nur mit 3-5 Agenturen zu tun. Bei solchen Massenanfragen mit (n) Agenturen. Auch Agenturen wägen ab. Hohe Unkosten: Ein brauchbares, solides Kostenangebot hat großen Zeitaufwand. Es macht sich IMMER Gedanken ums ganze Konzept und ist nicht in einer halben Stunde per Software herausgerotzt, sondern braucht in der Regel mindestens 4 Stunden, manchmal Tage. Und nein, eine gute Agentur hat keinen Standardpreis für alle Namensentwicklungen dieser Welt, den sie einfach so da so ausfüllen wird. Und sie wird ihn garantiert nicht mit den Kosten für die Logoentwicklung zu einer einzigen Position vereinen.

 

Was passiert, wenn man als netter Mensch vagen Massenanfragern dennoch feedbackt und freundlich versucht zu erklären, warum man wesentlich mehr Informationen braucht?

Interessante Dinge passieren da:

1. Die Anfrager sind häufig weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar. Mission impossible.

2. Anfrager ist erreichbar, ist aber barsch und patzt zurück, womit man denn ein Problem habe. Man wolle doch nur ein paar Hausnummern-Preise. Er beschwert sich auch, falls man ihm gemailt hat. Da musste er dann tatsächlich das Mail lesen und das hat ihn zu viel Zeit gekostet. Plonk!

3. Anfrager ist erreichbar und hört freundlich zu, scheint aber nicht zu verstehen, warum es einen Kosten-Unterschied machen soll, wenn er präzisiert, wie viele und welche Art Texte er meint; wenn er präzisiert, wie groß der Umfang und die Funktionalitäten der Website sein sollen; wenn er endlich präzisiert, ob die Namensfindung nun deutsch oder international sein soll. Ob Markenrecherche dabei sein soll. Markenre … was?

Er versteht einfach nicht. Aber macht in München gerade eine große Welle mit zu vielen Agenturen. Unprofessionell.

Fazit:

Rein statistisch gesehen ist es für eine Agentur hoch frustrierender, Zeit und Geld fressender grober Unfug, sich jemals auf solch unprofessionell standardisierte Kostenanfragen zu melden. Eine Schraubenfabrik würde sich tot lachen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag!

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Wir beide sind für alles offen
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