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Agenturscreening: Skills, Kompetenzen, Fähigkeiten

Kreativität

In Bild und Text.  Die Lösungsorientiertheit, innovative alternative Ideen bzw. Ansätze zur Aufgabenlösung zu finden und sinnvoll einzusetzen.

 

Beratung, Mitdenken

Geben Empfehlungen nur aus fundierten Quellen. Informationen werden nicht vorenthalten, zurückgehalten.
(Manche können das durchaus als pushy empfinden – das müssen wir dann verkraften.)

Kommen pro-aktiv von sich aus auf sinnvolle Maßnahmen, die nicht gebrieft wurden.

Informieren über Trends und Innovationen im Design- und Marketingbereich.

Können (im Sinne von fähig sein zu) hilfreich sein bei der Erarbeitung von Zielsetzungen.

Denken marken-, produkt- und marktstrategisch mit.

 

Abwicklungssicherheit

Fähigkeit, Konzeptionen verlustfrei (ohne dass die Idee plötzlich vor lauter Execution verschwindet) durchsetzen und umsetzen.

Geschickte Organisation von Projekten und Produktionen (nie ohne rückwärts gerechneten Produktions-Zeitplan mit Puffer).

Haben immer Plan B .

Halten Termine ein. Sagen ehrlich, welche Termine nicht einhaltbar sind. Und zwar mit Pufferzeit vorher, bevor ein Desaster eintritt.

 

Flexibel sein

Anpassungsfähig an neue kreative Situationen.

Haben rasch kreativen Plan B.

Sich immer noch etwas einfallen lassen, wenn es eng wird.

Keine „nur-1-Idee-Gestalter“.

 

Kostenbewusstheit

Realistische Kosten-Kalkulationen, keine Märchenstunden.

Preis-Leistungsverhältnis ist mehr als o. k.

Plötzlich auftretende Mehrkosten (meist Fremdanbieter) werden rechtzeitig kommuniziert.

Einsparpotenziale werden freiwillig benannt.

 

Probleme lösen, nicht erzeugen

Problemlösungskompetenz.

 

Gute Arbeitsbeziehung

Dauerhafte, persönliche Betreuung und kein Teamwechsel.

 

Hohes Verständnis von Zielgruppen

Wir krautern nicht nur abstrakt in Sinus-Mileues und in der Typologie der Wünsche herum. Sondern:
Haben eine sehr direkte körperliche Vorstellung von Zielpersonen. (Dazu erstellen wir Ihnen Mood-Boards)

 

Markenführung verstehen

Wissen, was gut und was tödlich ist für Marken und Produkte.

 

Über Trends Bescheid wissen

Ständiges pro-aktives sich selbst Informieren über Trends und Innovationen.

 

Fähigkeit, strategisch zu denken, nicht nur taktisch

Und die Unterschiede von Strategie und Taktik zu wissen. Wer sie braucht und wann, wann nicht.

 

Nähe zum Ort, Nähe zum Auftraggeber

München und Umgebung, Bayern.
Wenn sie räumlich-geografisch nicht gegeben ist, in der Lage sein, dennoch online und telefonisch guten Rapport zu erzeugen.
(Wir selbst scheuen nicht davor zurück, aber häufig tun es Auftraggeber, weil sie nicht wissen, was online möglich ist. Das ist sehr schade.
Wir informieren Sie gern über die guten Möglichkeiten, Projekte online mit Mehreren abzuwickeln, sprechen Sie uns an.)

 

Rufen Sie unverbindlich an, auch wenn Sie nicht aus München sind: 089-12 19 69 63 oder lassen Sich von uns

kostenlos ein Rebrief geben oder

vereinbaren Sie mit uns ein kleineres Probeprojekt (z. B. 1 Flyer oder 1 Marketingidee entwickeln)!

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Was ein Agenturscreening wirklich bringt:

Darauf spezialisierte Portale im Netz versprechen einen ordentlichen Blick „hinter die Kulissen“, weil man sich nicht auf „schöne Bilder“ und „schöne Worte“ verlassen soll.*

 

Als da sind:  VDWA, Agenturscout, werbeagentur.de, werbeagentur-in.de und wie sie alle heißen.

Sie sortieren uns Designagenturen brav technokratisch nach: Branchenkenntnissen, Spezialisierungen, Positionierungen auf bestimmte Unterarten von Dienstleistungen (z. B. Events oder Messe) oder nach Prozessen.

Selten nach Stil. Nach menschlicher Chemie schon gar nicht.

Das funktioniert nicht mit den relativ groben Suchalgorhythmen, die sie für ihre internen Suchen programmieren. Was mich daran denken lässt, dass auch der Google-Bot „dumm ist“, klar. Er ist aber nicht ganz so einfältig wie diese internen Suchen. Der vielgeschmähte Google-Bot kann wenigstens semantisch, in seinen Bildersuchen kann er Stile. Das ist der feine Mechanismus einer Uhr, verglichen mit den klobigen Zahnrädern der Agenturscreener.

 

Deren nächstes Versprechen:

Sie versprechen, Agenturen und Unternehmen zusammenzuführen. Tatsächlich aber bieten sie

1. fast immer nur Projekte an;

2. sind häufig nur die Agenturen, die ordentlich Spielgeld mitbringen, diejenigen, die in den Listen vorne dranstehen.

Die Objektivität, die versprochen wird, könnte also eine Schein-Objektiviät sein. Die Geschäftsmodell dieser Agenturscreening-Portale ist, damit Geld zu verdienen. Sie sagen aber:

„Wir bieten eine Agentur-Auswahl mit Erfolgs-System. Professionell, objektiv und effektiv.“

 

* Die Situation, wie sie wirklich ist.

Diese Art Erfolgssystem und Datenbank-Schemata bringen nichts. Sie verheißen einer technophilen Klientel den heiligen Gral.

Die Wahrheit ist viel banaler: Viele Unternehmer und Marketingleiter haben kulturell Schwierigkeiten damit, Design und Text fachlich richtig einzuschätzen. Sie sind nicht in der Lage, fachlich zu begründen, ob das angebotene Design Ramsch ist oder durchdacht. Es ginge schon, man kann das können. Ich kann das, mein Mann kann das, viele Kulturschaffende und fast alle Kreativen können das.

Das Einkaufspersonal vieler Unternehmen hat zwar kluge Excel-Tabellen,  aber nicht das kulturelle Werkzeug dazu, die Qualität von Ideen, Texten, Grafiken richtig einzuschätzen.

Es bleiben als Problemlösung nur technisch einfältige Klassifizierungsansätze: Nach Preis, nach Branche, nach Größe.

Das Problem für Unternehmer, die richtige Agentur zu finden, die wirklich zu ihnen passt, bleibt weiterhin bestehen.

In Wahrheit geht es immer nur um Stil, Handschrift, den menschlichen Nasenfaktor und das richtige Feeling für das Corporate, die Seele des Unternehmens.

Erst in zweiter Linie um die Branchenerfahrung (beim B2C).

Lösung

Ein Screeningberater, der zusätzlich zur Verhandlungs- und Organisationskunst kulturelle Handschriften lesen kann. Das sind Leute, die Design beurteilen können, die Texte bewerten können. Die Marcel Reich-Ranickis des Designs, mit der Lizenz zum Verriss.