Artikelbild zu Photoshop-Bildbarbeitung Haare, Haut, Hintergund, Produktüberarbeitung

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Logodesign und Corporate Design


Corporate- und Logodesign, Referenzen, Beispiele:

Beispiele:
Design-Portfolio Logo Design Corporate Design

Lifestyle, Food, Kultur, Bildung und IT, München.

 

Photoshop-Bildbarbeitung Haare, Haut, Hintergund, Produktüberarbeitung

 

Beispiel Photoshop-Bildbearbeitung: Haare, Haut, Hintergrund, Produkt. Mehr Glamour am POS ‒ Friseur, Hairstyling, Einzelhandel  (Designbüro the missing link, München)

 

Photoshop-Compositing eingearbeitet: Stanzkontur und Texte

 

Logodesign und Displaygestaltung für ein Friseurprodukt am POS

Beispiel Referenzen Logo Design, Grafikdesign – Print sonstiges: Logoentwicklung / Logodesign;  Anwendung des von MISSING LINK entwickelten Logos auf Display-Topschild, Displaybedruckung (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

Logoentwicklung, Logodesign in Anwendung auf der Verpackung

Beispiel Referenzen Logo Design, Grafikdesign – Packaging: Logoentwicklung / Logodesign;  Anwendung des von MISSING LINK entwickelten Logos auf transparenter Verpackung, hier für alle farbigen Produkte. Das Produkt ist Teil der Gestaltung (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

Logoentwicklung, Logodesign in Anwendung, für weiße Produkte

Beispiel Referenzen Logo Design, Grafikdesign – Packaging: Logoentwicklung / Logodesign;  Anwendung des von MISSING LINK entwickelten Logos auf transparenter Verpackung, hier für alle weißen Produkte. Das Produkt ist Teil der Gestaltung (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

 

grafikdesign-marketing_werbung-flyer-2-POS

Beispiel Referenzen Grafik Design, DTP, Proofing: Werbeflyer Weihnachtsaktion für ein trendiges Friseurprodukt. (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

 

Grafikdesign - Werbeflyer für ein Kinderprodukt am Friseur POS

Beispiel Referenzen Grafik Design, DTP, Proofing: Werbeflyer Weihnachtsaktion für ein trendiges Friseurprodukt. (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

 

 

Logoentwicklung für ein Modelabel in Gründung

Beispiel Referenzen Logo Design, Logoentwicklung:  Logo für ein neues Modelabel, in Gründung. Bereits eingetragen. (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

 

 

Beispiel Broschürendesign (Konzeption, Gestaltung, Text) – Imagebroschüre

Portfolio Referenzen Broschüre  – Phase: Entwurf, Stand 06.01.2013

 

Grafikdesign Imagebroschüre für den Messebau

 

>Weiter mit mehr Arbeiten aus 2012:

 

 

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Wir finden Gründer gut, die marketing-affin denken und die Branche gut kennen, in der sie gründen.

Bitte vorher lesen, danke!

Was wir bei aller Freundlichkeit und bei allem Humor nicht tun: Elemente aus fremden, real existierenden erfolgreichen Brandings, die Ihnen gefallen, 1:1 übernehmen und zusammenschrauben. (Solche unprofessionellen Anforderungen haben in letzter Zeit recht zugenommen.) Nicht bei Logos, nicht bei Imagery, nicht bei Key Visuals, nicht bei Texten und Claims. Solche Aufträge verweigern wir.

Warum nicht: Es wird nie ein im Marketing geforderter eigenständiger Auftritt, sich die Welten anderer Marken aufzupappen. Es steht auch jeder Designer rechtlich in der Haftung, der davon Kenntnis hat, dass es Bestandteile evtl. geschützter Geschmacksmuster sind. Das heißt, auch er – nicht nur sein Auftraggeber – kann richtig Ärger kriegen.

Bitte uns nur anrufen und beauftragen, wenn Sie von uns einen wirklich eigenständigen Auftritt wünschen, so wie es Designer gelernt haben und können. Wir und Ihre neue Marke danken es Ihnen aufrichtig.

Wer ein Geschmacksmuster anmelden will: Schutzvoraussetzung eines Designs ist seine Neuheit (es darf also nicht bereits auf dem Markt von Konkurrenten o. a. verwendet werden). Hinzu kommt noch die Eigenart eines Musters, also wenn die geistige Leistung zur Schaffung des Musters über das hinausgeht, was ein Durchschnittsgestalter erschaffen kann und was sich nicht nur unerheblich vom bisher bekannten Formenschatz abhebt. Weiteres über Plagiate, Markenanmeldung und Schutzrechte hier.

 

 

Vorbereitung für ein Treffen

Wir sind kritisch geworden und machen es nach einigen anderen schlechten Erfahrungen wie inzwischen die KfW auch: Wir arbeiten am besten nur mit Gründern zusammen, die für ihr Vorhaben aus der anvisierten Branche* kommen und Marketing beherrschen. Denn nur dann sind ihre Vorhaben halbwegs realistisch und nur dann wird die Kommunikation mit uns Agentur-erfahrenen Kreativen nicht zum Fiasko.

*Aus der Modebranche kommen heißt dann nicht: hat schon mal einen Mantel gekauft, sondern hat in der Modebranche in verantwortlicher Stellung gearbeitet.

Der/die Gründer müssen eine gewisse Marketingaffinität, Kommunikationsbereitschaft und Offenheit mitbringen. Vertraulichkeit ist grundsätzlich ab der ersten Stunde Pflicht des Dienstleisters. Für wichtige Assets, die geheim bleiben müssen, wird gerne extra eine für beide Seiten verbindliche Geheimhaltungsvereinbarung getroffen.

Ein vorhandener und fundierter Businessplan vorher ist ebenfalls erforderlich. Sonst sind die Gespräche zu früh. Viele sagen, sie hätten einen Businessplan, aber er stellt sich regelmäßig als zu dünnes Werk heraus ohne nachvollziehbare Vorstellungen von Marketing und Kundengewinnung. Das ist aber wichtig und vorher sollte man nicht bei einem Designer aufschlagen. Falls Sie uns ausschließlich als Designer beauftragen wollen.

Lösung dennoch: Wenn man ohne Plan bei einer Werbeagentur (das sind wir auch) aufschlägt, kann sie und können wir Ihnen aber gerne fundierte und funktionierende Marketing- und Kampagnenpläne erarbeiten. Die gibt es wie bei seriösen Werbeagenturen üblich zu einem Beratungshonorar, das preislich sicher nicht unter einem Designhonorar liegt. Umsonst schon gar nicht.

Unter fundiert verstehen wir einen solide ausgearbeiteten Marketingplan (wie gehe ich vor, erfolgreich Kunden zu gewinnen und wieviel Prozent (Budget-Festlegung) gebe ich professionellerweise dafür aus; Hauptziel; Milestones; Beschreibung der anvisierten Zielgruppe mit eigenen Worten und nicht nur 19-49 und HHNE oder gänzlich abgeschrieben aus uralten Sinus Miliueus, etc.)

Auch wäre es gut, wenn Sie für die anschließende Projektarbeit unter Festnetz erreichbar wären. Wir haben keine sonderlich guten Erfahrungen gemacht mit Leuten, die ihre Geschäfte vom Auto aus mit akustisch schlecht verstehbarem, verschnarrtem SmartPhone-Sound tätigen. Wir danken für Ihr Verständnis. Gutes Design sollte Ihnen das wert sein.

Ohne Asien kommt die europäische Wirtschaft anscheinend nicht aus. Doch wir schauen schon auch darauf, ob das Produkt oder die Dienstleistung nicht in Wirklichkeit ausschließlich Schrott aus China oder üble Mindestlohndrückerei ist und wir dann ein „Premium“- oder LOHAS-Design draufpappen sollen. Pappen wir nicht. („To paint a pig with a pink lipstick.“) Diese Gruppe von Leuten ist oft ziemlich deckungsgleich mit den eben genannten lustigen SmartPhone-Herrschaften.

Für ein persönliches Treffen und für zielführende Gespräche mit den Beteiligten wäre es daher nicht schlecht und ist für ein Designbüro ein sicheres Zeichen der Seriosität Ihres Vorhabens, wenn es vom Gründer bereits belastbare Aussagen gäbe:

Antworten zu Umfang:
Welche Print und Online-Module stehen generell an für Ihr Design? Welche nicht?

Antworten zum Zeitplan der technischen Ausführung:
Es muss ja nicht alles auf einen Schlag fertig sein. Dieser hilfreiche Gedanke entspannt auch Ihre finanzielle Situation: Man muss nicht auf einen Schlag alles zahlen, sondern bleibt möglichst liquide.
Wie ist der Zeitplan für diese Ihre Print- und Online-Module? D. h.: Zu welchem Zeitpunkt/Monat muss was konkret on air sein? Logo wann? Website wann? Handouts wann? Briefschaft wann? Etc., Ihre Milestones eben.

Hintergrund der beiden Fragen:
Es wäre gut, für die Ausformulierung „welche Designaufgaben“, früh also vorher zu klären, wie der Markt kontaktiert wird. Wie diese Ihre lebensnotwichtige Kundengewinnung, die Akquise konkret aussehen soll. Ein fehlender Kundengewinnungsplan ist der Tod, eine funktionierende Kundengewinnungsidee hingegen ist der Dreh- und Angelpunkt jedes erfolgreichen Unternehmens, danach sollte alles ausgerichtet sein. Wer für sein B2B-Produkt nur BMW und Daimler adressieren muss, um fürderhin im Speck zu leben ^^ der braucht etwas anders als jemand, der den ganzen Markt abscannen muss oder der, der einen gewissen Typus Endverbraucher „einfangen“ will. Wenn man das weiß, dann weiß man auch genau, welche Print- oder Online-Module man wann braucht. Und welche nicht. Dann kann der Designer punktgenau kalkulieren und einen Zeitplan erstellen. Kundengewinnungsplan also vorher, nicht nachher (einer der Gründe für das Scheitern von Startups). Wir können Ihnen auch gerne gegen ein gewisses Honorar einen Kundengewinnungsplan für Sie erarbeiten, nur muss er halt vor der Nennung der Designmaßnahmen da sein.

 

Selbstverständnis

THE MISSING LINK versteht sich als Counterpart seiner Kunden. Wir beraten (aber nicht umsonst!). Wir sagen unsere Meinung. Dass man beispielsweise für den Druck keine dünnen Haarlinien mit 0,15 pt machen sollte. Dass ein Supermarktkunde reines Schwarz auf glasklarem, ungetöntem Flaschenetikett einfach nicht lesen kann. Dass ein Kolibri als Logo nur bedingt gut passt für ein Kümmelöl gegen Blähungen. Wenn ein potenzieller Auftragskunde derlei Beratung als Störung seiner Auftraggeber-Autonomie betrachtet, wird eine Zusammenarbeit schwierig. Beauftragen Sie uns dann nicht. Wenn ein Auftraggeber aber dieses Counterparting sucht und so will, dann wird es eine gute, konstruktive Zusammenarbeit.

 

Das Erstgespräch

Wir finden es wichtig, dass uns im Vorfeld eines Erstgesprächs die dafür notwendigen Informationen vorliegen. Und wir uns nur dann auf ein unverbindliches und kostenfreies Erstgespräch vorbereiten.

Ziel des Erstgesprächs:

Mit einem unverbindlichen und kostenfreien Erstgespräch ermitteln, ob und zu welchen Bedingungen eine gemeinsame Zusammenarbeit, die in einem Honorar-Auftrag resultiert, möglich ist.

In diesem Erstgespräch werden wir mit Ihnen gemeinsam herausfinden,

  1. ob persönlich von den Auffassungen und Mentalitäten her eine konstruktive Zusammenarbeit zustande kommen kann,
  2. wie eine Zusammenarbeit konkret aussehen kann (Wahl der Kommunikationsarten, wie viele Beteiligte, welche und wie viele Entscheider, physischer Ort der Treffen oder nur online, Häufigkeit der Treffen, der Mails  etc.),
  3. welches unternehmerische Ziel auf Auftraggeberseite mit dem Projekt angestrebt wird,
  4. ob wir dieses Ziel inhaltlich von unseren Fähigkeiten und Angeboten her erfüllen können,
  5. was an Gewerken bei der Zusammenarbeit zum Einsatz kommen wird
  6. mit welchen Aufwendungen dieses für den Interessenten verbunden ist.

 

Hinweis in eigener Sache:

Die gehäuften Anfragen in letzter Zeit, die darauf abzielen, dass wir bei Wettbewerbern existierende Designs ganz oder teilweise nachahmen, müssen wir leider schon aus rechtlichen Gründen ablehnen.

Ebenso Kundschaft, die  „schon ganz genaue Design-Vorstellungen“ hat.  Die stimmen leider selten. Aber hartnäckig versucht, ohne das wichtige Fundament Briefing und Marktbeobachtung auszukommen. Grund: Wir sind leider kein Malen-nach-Zahlen-Büro für ängstliche Leute, die den Designer mikro-managen wollen. Sondern verstehen uns als Entwickler von richtig neuen eigenständigen Designs aufgrund fundierter Briefings professioneller Kunden und professioneller Re-Briefs.

 

Update:  Dass man seit 2011 nicht mehr gründen könne,  ist in den Medien verbreitet aber unrichtig, da ständig voneinander abgeschrieben. Gründer werden auch 2013 noch finanziell gefördert!  So kann man sich 2013 immer noch rückzahlungsfreie Zuschüsse bis zu 24.000,00 EUR sichern:

//www.gruenderblatt.de/gruendungszuschuss-25.htm

Habe die Kollegin und Site-Inhaberin Betina Graf-Deveci deswegen neulich persönlich angefragt. Ihre Aussage kam heute, Originalzitat am 20.03.2013:
„Was in dem Gründungszuschuss-eBook steht, ist bereits aktualisiert worden, d.h. die Informationen im eBook sind aktuell.“

 

Aus dem DIHK-Report 2013:

„Noch immer hat sich mit 44 Prozent ein großer Teil zu wenig Gedanken zum Kundennutzen ihrer Idee gemacht. Unter den arbeitslosen Gründern sind es sogar 55 Prozent. 37 Prozent aller und 45 Prozent der Gründer aus Erwerbslosigkeit äußern allenfalls diffuse Vorstellungen von ihrer Kundenzielgruppe. Sogar ein Drittel aller und 41 Prozent der arbeitslosen Gründer haben keine klare Geschäftsidee.“

Wer zu THE MISSING LINK kommt, dem wird nicht nur mit Design und Text, also Auftritt und Kommunikation, sondern auch bei der Ermittlung der Kundenzielgruppe, der Formulierung einer klaren Geschäftsidee und der Positionierung geholfen. Das Honorar dafür lohnt sich.

Reden Sie mit uns, sagen Sie uns, was Sie brauchen. Und rufen Sie uns einfach an: o89-12 19 69 63

 

 

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So kriegt er keine gute Agentur: der Massenanfrage-Spam-Hai.

Massenanfragen sind bei seriösen Agenturen extrem unbeliebt, kosten sie nur Zeit, Geld und Nerven. Warum sich bei manchen dieser Anfragen sogar Schraubenfabriken tot lachen würden, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

 

Situation: Es kommen immer häufiger begrifflich völlig unbrauchbare* standardisierte Kostenanfragen rein, bei denen schwer zu erkennen ist, wer genau dahinter steckt und um was es genau geht. Man steht als Agentur da und rätselt. Massenanfragen sind Spam. Seien Sie kein Massenanfrager. Wir antworten Ihnen dann nicht mit einem umgehenden Kostenangebot.

Wie kommt es zu diesem Phänomen?

Ganz einfach, genauso wie es das Internet erst in großem Stil möglich gemacht hat, Inhalte zu duplizieren, kann man das Mailprogramm verwenden, mit einem einzigen Tastendruck pauschale Anfragen an viele Empfänger zu verschicken. Strenge Gemüter nennen das auch Spam. Denken Sie an den durchgestrichenen Hai oben in unserem Header.

Der Gestalter am anderen Ende freut sich natürlich zunächst, so viele herrliche Anfragen zu bekommen. Denn warum hat er sich die Mühe gemacht mit einem funktionierenden Internetauftritt. Er will nicht nur säen, er will ernten. Endlich Anfragen. Er weiß nicht, wie viele andere Gestalter das auch bekommen haben. Aber er ahnt es. Indiz: In der Mail steht zu 99% „Sehr geehrte Damen und Herren, …“; manchmal sogar nur „hallo“– hallo kleingeschrieben. What the fuck. Und das nächste: Wie kann man lediglich anhand von vagen Kostenpauschalisierungen eine Agentur, einen Gestalter auswählen wollen?

 

Der hoffnungsvolle Gestalter hat die Rechnung nicht mit dem Wirt gemacht.

Unternehmen (der Wirt), die wenig Erfahrung oder Gefühl dafür haben, wie man die Referenzen und Leistungsangebote von Agenturen bewertet und vergleicht, gehen oft nach dem einzigen Indikator, den sie kennen und können: Kosten. Wie soll man ihnen das verwehren?  Zumal sie geschickt genug sind, die fortgeschrittenen Wohltaten (bcc) ihrer Mailprogramme zu nutzen.

 

Haben die Agenturen, die Gestalter schuld? Weil sie ihre Leistungen zu wenig erkenntlich machen?

Ja und nein. Ja, weil viele Agenturen ihr Profil und ihre Kosten-Liga nicht kenntlich machen, weil sie sich nicht bemühen, eine Marke zu werden. Eine Marke ist man nicht schon, nur weil man ein Logo hat. Wer kein Profil hat, fördert als Agentur den grassierenden Unfug, pauschalisierte Kostenangaben als Haupt-Indikator wahrnehmen zu wollen.

Nein, weil es einige Agenturen gibt, die sich aufrichtig bemühen, ein Profil zu haben. Und zwar nicht nur eins nach ihrem technischen Können wie „Wir sind Spezialist in Broschüren.“ Oder spitz nach ihrem inhaltlichen Können wie „Wir können Health Care.“ Sondern ein Profil, aus dem Haltung, Stil und Besonderheiten sofort hervorstechen. Dazu haben aber nur wenige Agenturen den Mut. Zum Beispiel the missing link. Wir kriegen dennoch Massenanfragen. Weil Massenanfrager nicht einmal das kleinste Fitzelchen eines Website-Angebots lesen (Websites sind ja nur blödes Blahblah), Referenzen auch kaum aufrufen (die können sie fachlich nicht interpretieren), sondern nur die E-Mailadresse des Impressums. Fatal.

 

Traffic-Rätsel gelöst

SEO-Rätsel: Das Impressum hinten ist bei vielen B2B-Websites die am häufigsten aufgerufene Seite. Gibt keinen Sinn? Die wirklich interessanten Dinge und die tollen Keywords stehen doch vorne, verdammt? Falsch gedacht. Auflösung: Der Massenanfrager liebt nur den Hintereingang, das Impressum. Er liest kaum anderes, die tollen inhalts- und faktenreichen Texte vorne kann man sich bei ihm schenken. Die kennt er kaum. Denn er will nur irgendeine E-Mailadresse. Von z. B. alle „Agenturen, München“. Davon, liebe Leute gibt es ca. 300. Und es gibt in München ca. 600-1200  freiberufliche Einzel-Gestalter. Ein Spam-Fest.

 

Welche Vorteile haben professionell standardisierte Anfragen für anfragende, professionelle Unternehmen?

Zunächst mal viele. Wenn es um den Einkauf von Schrauben geht.

Man führt und pflegt z. B. laufend Adressen von gelisteten Anbietern, die alle den gleichen Ping mit den gleichen präzisen und fürs Unternehmen bequem vergleichbaren Angaben bekommen. Wer von den Angefragten passende Kapazitäten hat, wird sich mit einem passenden Kostenangebot melden. Ist sehr o. k. .

Es ist Ihr gutes Recht – die Schreiberin versteht jeden, der langatmige Prozesse automatisieren will. Dennoch: Die Kosten- und Zeitersparnis einer solchen Anfragetechnik schrumpft um ein Vielfaches, wenn es um weiche Dienstleistungen geht. Sie schrumpft nochmals stark, wenn man mit Angaben geizt und unprofessionell unpräzise bleibt. Sie kann damit am Ende sogar nachteilig sein und mehr Nachkorrektur-Aufwand bedeuten als wenn man konventionell gesucht hätte.

 

Dienstleister sind keine Schraubenfabrik. (Außer: Sie lassen sich zu einer machen. Das ist dann ihr ganz persönlicher Weg in die Hölle.)

Bei weichen Dienstleistungen kann man nicht alles standardisieren.

 

* Was sind unbrauchbare Angaben?

Unerfahrene Anfrager schreiben z. B. in ihre Positions-Tabelle rein: „Text“. Dazu soll man Kosten machen? Diese Angabe ist für eine Agentur vollkommen unbrauchbar.Wie viele Textseiten, wofür die Texte, Zielgruppe schon erarbeitet? Oder muss noch? Wording vorhanden? Oder nicht? etc. Das generiert deutlich verschiedene Preise. Selbst der Schraubenhändler will wissen: Stückzahl, welche Länge, welche Gewindesteigung, welches Metall, Messing, Stahl, welcher Versand, Liefertermin wann, oder was? Alles preisrelevant, auch Eiltermine. Wenn keine zusätzlichen Informationen da stehen, dann kann keiner Preise machen. Bei der ganz platt hingeschriebenen Position „Schrauben“ – ohne weitere Angaben – auch nicht die Schraubenfabrik. Sie wird sofort sagen: Diese Anfrage ist unbrauchbar. Aber eine Agentur soll das können? Und wenn sie sich vernünftigerweise weigert, Fragen hat, ist sie arrogant, versnobt? Hallo? Irgendetwas läuft schrecklich schief im Bewusstsein solcher Anfrager. Noch schlimmer: die Position „CMS/Website“. Steht einfach so da ohne Angaben zu Zielen, zu gewünschten Funktionalitäten, zu SEO, SEM und ohne Angaben über Umfang, Mehrsprachigkeit, Bildbearbeitung, usw. Was zur Hecke. Ich könnte stundenlang so weiternörgeln.

 

Was der (meist hoch unprofessionelle) Massenanfrager wissen sollte: Garbage in – garbage out!

Was nicht einmal die angefragte Schraubenfabrik macht, machen schlechte Agenturen und die, die es nötig haben: Sie lassen sich auf unbrauchbare Angaben ein. Sie klatschen irgendeinen Preis rein (um sich Zeit zu sparen, weil sie wissen, es wird voraussichtlich eh nichts –  man macht sich daher keine allzugroße Mühe). Wenn sie es ganz arg nötig haben, klatschen sie sogar einen Dumping-Mondpreis rein. Derart erzielte Zeitspar- oder gar Mondpreise sind aber niemals brauchbare Indikatoren zum Evaluieren. Sie stimmen nicht einmal ein kleines bisschen, nicht einmal als grobe Hausnummer. Ein Vor-Agenturscanning nach pauschalisierten Kosten durchzuführen klingt erstmal rational und vernünftig, hat aber genau diesen einen entscheidenden Denkfehler. Weil man nicht weiß, wie gute oder schlechte Agenturen wirklich ticken.


Ziel nicht erreichbar

Das Ziel der maximalen Kosten-Vergleichbarkeit kann nicht erreicht werden, wenn es in hohem Maße Interpretationsspielräume bei wichtigen einzelnen Positionen gibt.

Man muss sich gut überlegen, will man das. Oder ob es nicht bessere Wege gibt, zu einer guten Agentur zu kommen.

Die gibt es. Mehr dazu später.

 

Viele Agenturen antworten gar nicht. Sie machen nicht einmal Rückfragen.

Massenanfragen sind bei seriösen Agenturen extrem unbeliebt, kosten sie nur Zeit, Geld und Nerven. Da sie oft amateurhaft sind, selten feedbacken und noch seltener brauchbar antworten. Nicht selten sitzt eine unerfahrene Assistentin am anderen Ende oder gar ein gänzlich fachfremder Mensch, der kein Gramm vom Agentureinkauf versteht, sich aber Projektmanager schimpft.

Eine Agentur hat bei diesem Verfahren hohe Unkosten bei noch weniger Ertrag als bei Pitches. Denn bei Pitches hat sie es nur mit 3-5 Agenturen zu tun. Bei solchen Massenanfragen mit (n) Agenturen. Auch Agenturen wägen ab. Hohe Unkosten: Ein brauchbares, solides Kostenangebot hat großen Zeitaufwand. Es macht sich IMMER Gedanken ums ganze Konzept und ist nicht in einer halben Stunde per Software herausgerotzt, sondern braucht in der Regel mindestens 4 Stunden, manchmal Tage. Und nein, eine gute Agentur hat keinen Standardpreis für alle Namensentwicklungen dieser Welt, den sie einfach so da so ausfüllen wird. Und sie wird ihn garantiert nicht mit den Kosten für die Logoentwicklung zu einer einzigen Position vereinen.

 

Was passiert, wenn man als netter Mensch vagen Massenanfragern dennoch feedbackt und freundlich versucht zu erklären, warum man wesentlich mehr Informationen braucht?

Interessante Dinge passieren da:

1. Die Anfrager sind häufig weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar. Mission impossible.

2. Anfrager ist erreichbar, ist aber barsch und patzt zurück, womit man denn ein Problem habe. Man wolle doch nur ein paar Hausnummern-Preise. Er beschwert sich auch, falls man ihm gemailt hat. Da musste er dann tatsächlich das Mail lesen und das hat ihn zu viel Zeit gekostet. Plonk!

3. Anfrager ist erreichbar und hört freundlich zu, scheint aber nicht zu verstehen, warum es einen Kosten-Unterschied machen soll, wenn er präzisiert, wie viele und welche Art Texte er meint; wenn er präzisiert, wie groß der Umfang und die Funktionalitäten der Website sein sollen; wenn er endlich präzisiert, ob die Namensfindung nun deutsch oder international sein soll. Ob Markenrecherche dabei sein soll. Markenre … was?

Er versteht einfach nicht. Aber macht in München gerade eine große Welle mit zu vielen Agenturen. Unprofessionell.

Fazit:

Rein statistisch gesehen ist es für eine Agentur hoch frustrierender, Zeit und Geld fressender grober Unfug, sich jemals auf solch unprofessionell standardisierte Kostenanfragen zu melden. Eine Schraubenfabrik würde sich tot lachen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag!