Artikelbild zu Photoshop-Bildbarbeitung Haare, Haut, Hintergund, Produktüberarbeitung

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Logodesign und Corporate Design


Corporate- und Logodesign, Referenzen, Beispiele:

Beispiele:
Design-Portfolio Logo Design Corporate Design

Lifestyle, Food, Kultur, Bildung und IT, München.

 

Photoshop-Bildbarbeitung Haare, Haut, Hintergund, Produktüberarbeitung

 

Beispiel Photoshop-Bildbearbeitung: Haare, Haut, Hintergrund, Produkt. Mehr Glamour am POS ‒ Friseur, Hairstyling, Einzelhandel  (Designbüro the missing link, München)

 

Photoshop-Compositing eingearbeitet: Stanzkontur und Texte

 

Logodesign und Displaygestaltung für ein Friseurprodukt am POS

Beispiel Referenzen Logo Design, Grafikdesign – Print sonstiges: Logoentwicklung / Logodesign;  Anwendung des von MISSING LINK entwickelten Logos auf Display-Topschild, Displaybedruckung (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

Logoentwicklung, Logodesign in Anwendung auf der Verpackung

Beispiel Referenzen Logo Design, Grafikdesign – Packaging: Logoentwicklung / Logodesign;  Anwendung des von MISSING LINK entwickelten Logos auf transparenter Verpackung, hier für alle farbigen Produkte. Das Produkt ist Teil der Gestaltung (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

Logoentwicklung, Logodesign in Anwendung, für weiße Produkte

Beispiel Referenzen Logo Design, Grafikdesign – Packaging: Logoentwicklung / Logodesign;  Anwendung des von MISSING LINK entwickelten Logos auf transparenter Verpackung, hier für alle weißen Produkte. Das Produkt ist Teil der Gestaltung (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

 

grafikdesign-marketing_werbung-flyer-2-POS

Beispiel Referenzen Grafik Design, DTP, Proofing: Werbeflyer Weihnachtsaktion für ein trendiges Friseurprodukt. (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

 

Grafikdesign - Werbeflyer für ein Kinderprodukt am Friseur POS

Beispiel Referenzen Grafik Design, DTP, Proofing: Werbeflyer Weihnachtsaktion für ein trendiges Friseurprodukt. (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

 

 

Logoentwicklung für ein Modelabel in Gründung

Beispiel Referenzen Logo Design, Logoentwicklung:  Logo für ein neues Modelabel, in Gründung. Bereits eingetragen. (Design- und Werbeagentur the missing link, München)

 

 

Beispiel Broschürendesign (Konzeption, Gestaltung, Text) – Imagebroschüre

Portfolio Referenzen Broschüre  – Phase: Entwurf, Stand 06.01.2013

 

Grafikdesign Imagebroschüre für den Messebau

 

>Weiter mit mehr Arbeiten aus 2012:

 

 

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Designkosten (Neugründung GmbH, Restaurant, Arztpraxis, Handwerk) Musiker, Künstler, Wissenschaftler oder freiberufliche Existenzgründung in München und Bayern

Ein großes Herz für Künstler: Für Musiker, Künstler und Wissenschaftler (unser Name THE MISSING  LINK sagt ja schon, wie wir mal 2001 angefangen haben: als Agentur mit wissenschaftlichen Broschüren und Designs für Biologische Wissenschaften), gibt es von uns große Sympathie und extra Herzblut-Honorar-Angebote, Sonderkonditionen. Die hier nicht gesondert aufgeführt und für die Öffentlichkeit sind, da wesentlich niedriger. Nur Mut, fragen kostet nichts. Sie alle sind die Kundengruppe, für die wir am liebsten arbeiten wollen und können, da wir Sie aufrichtig mögen. Da selbst sehr Wissenschafts-, Musik-, Kunst- und Literatur-affin. Wir freuen uns auf Sie und können Ihnen zu Ihrer Vermarktung und Darstellung einiges an Erfahrung beitragen.

 

„Schicken Sie mir doch bitte vorab ein Angebot.“

Wir schicken leider keine pauschalen Vorab-Angebote ohne ein zuvor stattgefundenes Gespräch raus!

 

 

Warum nicht?

Weil noch nicht darüber geredet wurde, welches Konzept genau das richtige für Sie und Ihre Situation ist.

Wer so früh und ohne uns zu kennen, sofort, nachdem er/sie uns im Internet entdeckt hat, diesen Satz sagt/schreibt und ein sogenanntes Vorab-Angebot will, den müssen wir leider enttäuschen. Interessenten, die in einer so frühen Phase nach einem Angebot verlangen, sind oft noch gar nicht reif für eine Entscheidung für ein bestimmtes Designbüro. Als Designbüro preisliche „Hausnummern“ für ein unbekanntes Vorhaben am Telefon zu sagen, ist nicht professionell, sondern fahrlässig.

 

Grafikdesigner lesen in ihrer Mailbox oft genau diesen Satz: „Machen Sie mir doch bitte ein Angebot für eine Webseite und Logo und einen Flyer.“ Keine Angabe einer Telefonnummer, nichts. Man will anscheinend auf keinem Fall vom Designer vorab mündlich kontaktiert werden.

Diese Art der Vorab-Angebotseinholung dient entweder meist nur dem platten Preisvergleich von Dienstleistern. Oder geschieht aus Verzweiflung: Wenn man kein Beurteilungskriterium für die Qualität des Dienstleisters parat hat, nimmt man das alleinige Kriterium „Preis“.  Das geht oft schief, man erwischt oft einen Hallodri als Grafiker, der sich kaum mehr meldet.

Logo ist nicht gleich Logo, Webdesign nicht gleich Webdesign, Endkunde nicht gleich Endkunde. Design ist Kommunikation, es muss eine Geschichte erzählen können, muss in allen Facetten für das Geschäft des Auftraggebers funktionieren. Es lebt davon, dass das Designbüro den Kunden verstanden hat mit seinen Zielen, Gefühlen, Kerngeschäft. Ein Früh-Angebot raushauen leistet das nicht – nie! Und über allein den Vergleich der von ratlosen Designbüros vage rausgehauenen Angebotspreise (ich persönlich nenne das immer „Kampfangebote“, Einordnung: so kurz vorm Dumping) wird jeder Anbieter nur verlieren.

 

Sie bekommen statt dessen etwas viel Besseres:

Wir wollen Sie verstehen! Erst dann können wir, nachdem wir herausgefunden haben, wo Ihnen wirklich der Schuh drückt, helfen. Und erst dann ein daran aufgebautes Angebot erstellen und dieses dann mit Ihnen durchsprechen. Versprochen. Dann geben wir uns alle Mühe dieser Welt.

Diese klugen Gedanken beherzigt auch Markenberaterin Maren Martschenko auf: //zehnbar.de/blog/2012/09/ein-angebot-verkauft-nicht/

 

-/-

 

Was wir bei aller Freundlichkeit und bei allem Humor ebenfalls nicht tun: Elemente aus fremden, real existierenden erfolgreichen Brandings, die Ihnen gefallen, 1:1 übernehmen und zusammenschrauben. (Solche unprofessionellen Anforderungen haben in letzter Zeit recht zugenommen.) Nicht bei Logos, nicht bei Imagery, nicht bei Key Visuals, nicht bei Texten und Claims. Solche Aufträge verweigern wir.

Warum nicht: Es wird nie ein im Marketing geforderter eigenständiger Auftritt, sich die Welten anderer Marken aufzupappen. Es steht auch jeder Designer rechtlich in der Haftung, der davon Kenntnis hat, dass es Bestandteile evtl. geschützter Geschmacksmuster sind. Das heißt, auch er – nicht nur sein Auftraggeber – kann richtig Ärger kriegen.

Bitte uns nur anrufen und beauftragen, wenn Sie von uns einen wirklich eigenständigen Auftritt wünschen, so wie es Designer gelernt haben und können. Wir und Ihre neue Marke danken es Ihnen aufrichtig.

Wer ein Geschmacksmuster anmelden will: Schutzvoraussetzung eines Designs ist seine Neuheit (es darf also nicht bereits auf dem Markt von Konkurrenten o. a. verwendet werden). Hinzu kommt noch die Eigenart eines Musters, also wenn die geistige Leistung zur Schaffung des Musters über das hinausgeht, was ein Durchschnittsgestalter erschaffen kann und was sich nicht nur unerheblich vom bisher bekannten Formenschatz abhebt. Weiteres über Plagiate, Markenanmeldung und Schutzrechte hier.

 

 

Gute Nachricht: Wir machen Ihnen für Ihre Neugründung gute Preise. Sie haben es bei Ihrem neuen Restaurant, Ihrer Arztpraxis, Ihrem Frisör-Auftritt und auch bei Ihrer Handwerks-Gründung (Installateur, Trockenbau, Altbau-Modernisierung, etc.) selbst in der Hand: Sie müssen sich zuvor nur noch überlegen, was Sie ausgeben wollen/können und uns Ihre genauen Anforderungen für Ihre Logos und Ihre Website stellen stellen. Interessante Vergütungen sind möglich.

 

Workshops: vorher. Immer.

Bei den Gewerken Logodesign, Corporate Design und Webdesign sind bei THE MISSING LINK für Zahnärzte, Handwerkern, Restaurant-Betreibern und Gründern jetzt immer auch individuelle Workshops vorgeschaltet. Die gilt es, mit dem jeweiligen Auftrag „Logodesign“,  „Corporate Design“, „Webdesign“ mitzubuchen, um ein wirklich erfolgreiches Projekt mit Ihnen zu gewährleisten. Profitieren Sie davon!

Für Handwerker, die eine alte Website haben und eine neue wollen, wichtig: Wie Handwerker mehr Aufträge über das Internet generieren //www.akademie.de/wissen/online-marketing-handwerker

 

Hinweis nochmals:

Die gehäuften Anfragen in letzter Zeit, die darauf abzielen, dass wir bei Wettbewerbern existierende Designs ganz oder teilweise nachahmen, müssen wir leider schon aus rechtlichen Gründen ablehnen.

Ganz wichtig:  Ihr Design muss einzigartig für Ihre Branche sein, sonst heben Sie sich nicht ab. Aber dennoch auch branchentypisch sein.

Ebenso Kundschaft, die  „schon ganz genaue Design-Vorstellungen“ hat.  Die stimmen leider selten, weil sie oft nicht zu Ihrer Profilierung passen. Aber hartnäckig versucht, ohne das wichtige Fundament Briefing und Marktbeobachtung auszukommen. Grund: Wir sind leider kein Malen-nach-Zahlen-Büro für ängstliche Leute, die den Designer mikro-managen wollen. Sondern verstehen uns als Entwickler von richtig neuen eigenständigen Designs aufgrund fundierter Briefings professioneller Kunden und professioneller Re-Briefs.

 

Bitte auch beachten:

Ohne einen Businessplan (unbedingt mit ausgearbeitetem Marketingkonzept, sonst verzichten wir) arbeiten wir nicht für Startups! Anfragen sind dann sinn.los. Bitte haben Sie Verständnis, es wird sonst das planerische Chaos direkt in die Ausfertigung von Corporate Design und Website hineingetragen. Das endet in der Regel mit goßem Projektärger auf beiden Seiten, darauf haben wir keine wirkliche Lust.

Ein Businessplan überzeugt nicht nur Ihre Bank, sondern auch THE MISSING LINK, dass Sie das notwendige Minimum an Marketing nicht vergessen haben und investorisch denken:  (das richtige stimmige) Design setzt die richtigen Signale für Ihre Kundengewinnung, macht Ihr Unternehmen wertvoller und für Kunden attraktiver.

Wir begrüßen sogar ausdrücklich Gründungen im echten Leben (außerhalb des Internets), weil sie als Handwerkertochter findet, dass diese immer noch das Handfestere, Bodenständigere sind als diese schicken Hipster-/Startup-Gründungen von reinen Internetideen. Die eh alle nur aus den USA geklaut sind und oft eine schlechte Halbwertszeit haben. Handwerk dagegen braucht man immer.

Update: Dass man seit 2011 nicht mehr gründen könne, stimmt nicht ganz. Gründer/Neugründer/Existenzgründer werden auch 2013 noch finanziell gefördert!  So kann man sich 2013 immer noch rückzahlungsfreie Zuschüsse bis zu 24.000,00 EUR sichern:

//www.gruenderblatt.de/gruendungszuschuss-25.htm

Habe die Kollegin und Site-Inhaberin Betina Graf-Deveci deswegen neulich persönlich angefragt. Ihre Aussage kam heute, Originalzitat am 20.03.2013:

„Was in dem Gründungszuschuss-eBook steht, ist bereits aktualisiert worden, d.h. die Informationen im eBook sind aktuell.“

 

Reden Sie mit uns, sagen Sie uns, was Sie brauchen. Und rufen Sie uns einfach an: o89-12 19 69 63

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre freundliche Termin-Anfrage,

wir freuen uns auf  Sie,

Vroni und Wolf Gräbel

 

 

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So kriegt er keine gute Agentur: der Massenanfrage-Spam-Hai.

Massenanfragen sind bei seriösen Agenturen extrem unbeliebt, kosten sie nur Zeit, Geld und Nerven. Warum sich bei manchen dieser Anfragen sogar Schraubenfabriken tot lachen würden, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

 

Situation: Es kommen immer häufiger begrifflich völlig unbrauchbare* standardisierte Kostenanfragen rein, bei denen schwer zu erkennen ist, wer genau dahinter steckt und um was es genau geht. Man steht als Agentur da und rätselt. Massenanfragen sind Spam. Seien Sie kein Massenanfrager. Wir antworten Ihnen dann nicht mit einem umgehenden Kostenangebot.

Wie kommt es zu diesem Phänomen?

Ganz einfach, genauso wie es das Internet erst in großem Stil möglich gemacht hat, Inhalte zu duplizieren, kann man das Mailprogramm verwenden, mit einem einzigen Tastendruck pauschale Anfragen an viele Empfänger zu verschicken. Strenge Gemüter nennen das auch Spam. Denken Sie an den durchgestrichenen Hai oben in unserem Header.

Der Gestalter am anderen Ende freut sich natürlich zunächst, so viele herrliche Anfragen zu bekommen. Denn warum hat er sich die Mühe gemacht mit einem funktionierenden Internetauftritt. Er will nicht nur säen, er will ernten. Endlich Anfragen. Er weiß nicht, wie viele andere Gestalter das auch bekommen haben. Aber er ahnt es. Indiz: In der Mail steht zu 99% „Sehr geehrte Damen und Herren, …“; manchmal sogar nur „hallo“– hallo kleingeschrieben. What the fuck. Und das nächste: Wie kann man lediglich anhand von vagen Kostenpauschalisierungen eine Agentur, einen Gestalter auswählen wollen?

 

Der hoffnungsvolle Gestalter hat die Rechnung nicht mit dem Wirt gemacht.

Unternehmen (der Wirt), die wenig Erfahrung oder Gefühl dafür haben, wie man die Referenzen und Leistungsangebote von Agenturen bewertet und vergleicht, gehen oft nach dem einzigen Indikator, den sie kennen und können: Kosten. Wie soll man ihnen das verwehren?  Zumal sie geschickt genug sind, die fortgeschrittenen Wohltaten (bcc) ihrer Mailprogramme zu nutzen.

 

Haben die Agenturen, die Gestalter schuld? Weil sie ihre Leistungen zu wenig erkenntlich machen?

Ja und nein. Ja, weil viele Agenturen ihr Profil und ihre Kosten-Liga nicht kenntlich machen, weil sie sich nicht bemühen, eine Marke zu werden. Eine Marke ist man nicht schon, nur weil man ein Logo hat. Wer kein Profil hat, fördert als Agentur den grassierenden Unfug, pauschalisierte Kostenangaben als Haupt-Indikator wahrnehmen zu wollen.

Nein, weil es einige Agenturen gibt, die sich aufrichtig bemühen, ein Profil zu haben. Und zwar nicht nur eins nach ihrem technischen Können wie „Wir sind Spezialist in Broschüren.“ Oder spitz nach ihrem inhaltlichen Können wie „Wir können Health Care.“ Sondern ein Profil, aus dem Haltung, Stil und Besonderheiten sofort hervorstechen. Dazu haben aber nur wenige Agenturen den Mut. Zum Beispiel the missing link. Wir kriegen dennoch Massenanfragen. Weil Massenanfrager nicht einmal das kleinste Fitzelchen eines Website-Angebots lesen (Websites sind ja nur blödes Blahblah), Referenzen auch kaum aufrufen (die können sie fachlich nicht interpretieren), sondern nur die E-Mailadresse des Impressums. Fatal.

 

Traffic-Rätsel gelöst

SEO-Rätsel: Das Impressum hinten ist bei vielen B2B-Websites die am häufigsten aufgerufene Seite. Gibt keinen Sinn? Die wirklich interessanten Dinge und die tollen Keywords stehen doch vorne, verdammt? Falsch gedacht. Auflösung: Der Massenanfrager liebt nur den Hintereingang, das Impressum. Er liest kaum anderes, die tollen inhalts- und faktenreichen Texte vorne kann man sich bei ihm schenken. Die kennt er kaum. Denn er will nur irgendeine E-Mailadresse. Von z. B. alle „Agenturen, München“. Davon, liebe Leute gibt es ca. 300. Und es gibt in München ca. 600-1200  freiberufliche Einzel-Gestalter. Ein Spam-Fest.

 

Welche Vorteile haben professionell standardisierte Anfragen für anfragende, professionelle Unternehmen?

Zunächst mal viele. Wenn es um den Einkauf von Schrauben geht.

Man führt und pflegt z. B. laufend Adressen von gelisteten Anbietern, die alle den gleichen Ping mit den gleichen präzisen und fürs Unternehmen bequem vergleichbaren Angaben bekommen. Wer von den Angefragten passende Kapazitäten hat, wird sich mit einem passenden Kostenangebot melden. Ist sehr o. k. .

Es ist Ihr gutes Recht – die Schreiberin versteht jeden, der langatmige Prozesse automatisieren will. Dennoch: Die Kosten- und Zeitersparnis einer solchen Anfragetechnik schrumpft um ein Vielfaches, wenn es um weiche Dienstleistungen geht. Sie schrumpft nochmals stark, wenn man mit Angaben geizt und unprofessionell unpräzise bleibt. Sie kann damit am Ende sogar nachteilig sein und mehr Nachkorrektur-Aufwand bedeuten als wenn man konventionell gesucht hätte.

 

Dienstleister sind keine Schraubenfabrik. (Außer: Sie lassen sich zu einer machen. Das ist dann ihr ganz persönlicher Weg in die Hölle.)

Bei weichen Dienstleistungen kann man nicht alles standardisieren.

 

* Was sind unbrauchbare Angaben?

Unerfahrene Anfrager schreiben z. B. in ihre Positions-Tabelle rein: „Text“. Dazu soll man Kosten machen? Diese Angabe ist für eine Agentur vollkommen unbrauchbar.Wie viele Textseiten, wofür die Texte, Zielgruppe schon erarbeitet? Oder muss noch? Wording vorhanden? Oder nicht? etc. Das generiert deutlich verschiedene Preise. Selbst der Schraubenhändler will wissen: Stückzahl, welche Länge, welche Gewindesteigung, welches Metall, Messing, Stahl, welcher Versand, Liefertermin wann, oder was? Alles preisrelevant, auch Eiltermine. Wenn keine zusätzlichen Informationen da stehen, dann kann keiner Preise machen. Bei der ganz platt hingeschriebenen Position „Schrauben“ – ohne weitere Angaben – auch nicht die Schraubenfabrik. Sie wird sofort sagen: Diese Anfrage ist unbrauchbar. Aber eine Agentur soll das können? Und wenn sie sich vernünftigerweise weigert, Fragen hat, ist sie arrogant, versnobt? Hallo? Irgendetwas läuft schrecklich schief im Bewusstsein solcher Anfrager. Noch schlimmer: die Position „CMS/Website“. Steht einfach so da ohne Angaben zu Zielen, zu gewünschten Funktionalitäten, zu SEO, SEM und ohne Angaben über Umfang, Mehrsprachigkeit, Bildbearbeitung, usw. Was zur Hecke. Ich könnte stundenlang so weiternörgeln.

 

Was der (meist hoch unprofessionelle) Massenanfrager wissen sollte: Garbage in – garbage out!

Was nicht einmal die angefragte Schraubenfabrik macht, machen schlechte Agenturen und die, die es nötig haben: Sie lassen sich auf unbrauchbare Angaben ein. Sie klatschen irgendeinen Preis rein (um sich Zeit zu sparen, weil sie wissen, es wird voraussichtlich eh nichts –  man macht sich daher keine allzugroße Mühe). Wenn sie es ganz arg nötig haben, klatschen sie sogar einen Dumping-Mondpreis rein. Derart erzielte Zeitspar- oder gar Mondpreise sind aber niemals brauchbare Indikatoren zum Evaluieren. Sie stimmen nicht einmal ein kleines bisschen, nicht einmal als grobe Hausnummer. Ein Vor-Agenturscanning nach pauschalisierten Kosten durchzuführen klingt erstmal rational und vernünftig, hat aber genau diesen einen entscheidenden Denkfehler. Weil man nicht weiß, wie gute oder schlechte Agenturen wirklich ticken.


Ziel nicht erreichbar

Das Ziel der maximalen Kosten-Vergleichbarkeit kann nicht erreicht werden, wenn es in hohem Maße Interpretationsspielräume bei wichtigen einzelnen Positionen gibt.

Man muss sich gut überlegen, will man das. Oder ob es nicht bessere Wege gibt, zu einer guten Agentur zu kommen.

Die gibt es. Mehr dazu später.

 

Viele Agenturen antworten gar nicht. Sie machen nicht einmal Rückfragen.

Massenanfragen sind bei seriösen Agenturen extrem unbeliebt, kosten sie nur Zeit, Geld und Nerven. Da sie oft amateurhaft sind, selten feedbacken und noch seltener brauchbar antworten. Nicht selten sitzt eine unerfahrene Assistentin am anderen Ende oder gar ein gänzlich fachfremder Mensch, der kein Gramm vom Agentureinkauf versteht, sich aber Projektmanager schimpft.

Eine Agentur hat bei diesem Verfahren hohe Unkosten bei noch weniger Ertrag als bei Pitches. Denn bei Pitches hat sie es nur mit 3-5 Agenturen zu tun. Bei solchen Massenanfragen mit (n) Agenturen. Auch Agenturen wägen ab. Hohe Unkosten: Ein brauchbares, solides Kostenangebot hat großen Zeitaufwand. Es macht sich IMMER Gedanken ums ganze Konzept und ist nicht in einer halben Stunde per Software herausgerotzt, sondern braucht in der Regel mindestens 4 Stunden, manchmal Tage. Und nein, eine gute Agentur hat keinen Standardpreis für alle Namensentwicklungen dieser Welt, den sie einfach so da so ausfüllen wird. Und sie wird ihn garantiert nicht mit den Kosten für die Logoentwicklung zu einer einzigen Position vereinen.

 

Was passiert, wenn man als netter Mensch vagen Massenanfragern dennoch feedbackt und freundlich versucht zu erklären, warum man wesentlich mehr Informationen braucht?

Interessante Dinge passieren da:

1. Die Anfrager sind häufig weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar. Mission impossible.

2. Anfrager ist erreichbar, ist aber barsch und patzt zurück, womit man denn ein Problem habe. Man wolle doch nur ein paar Hausnummern-Preise. Er beschwert sich auch, falls man ihm gemailt hat. Da musste er dann tatsächlich das Mail lesen und das hat ihn zu viel Zeit gekostet. Plonk!

3. Anfrager ist erreichbar und hört freundlich zu, scheint aber nicht zu verstehen, warum es einen Kosten-Unterschied machen soll, wenn er präzisiert, wie viele und welche Art Texte er meint; wenn er präzisiert, wie groß der Umfang und die Funktionalitäten der Website sein sollen; wenn er endlich präzisiert, ob die Namensfindung nun deutsch oder international sein soll. Ob Markenrecherche dabei sein soll. Markenre … was?

Er versteht einfach nicht. Aber macht in München gerade eine große Welle mit zu vielen Agenturen. Unprofessionell.

Fazit:

Rein statistisch gesehen ist es für eine Agentur hoch frustrierender, Zeit und Geld fressender grober Unfug, sich jemals auf solch unprofessionell standardisierte Kostenanfragen zu melden. Eine Schraubenfabrik würde sich tot lachen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag!